Inhalt: „Stolzenau packt an“: 30 Ehrenamtliche wollen weiterarbeiten

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„Stolzenau packt an“: 30 Ehrenamtliche wollen weiterarbeiten

Aus „Stolzenau packt an“ wird tatsächlich „Stolzenau lässt nicht los“: Rund 30 Personen haben sich gemeldet und wollen sich weiter ehrenamtlich engagieren. Das „Dankeschön- Grillen“, zu dem Gemeindedirektor Jens Beckmeyer alle bisher Beteiligten Donnerstagabend eingeladen hatte, war also erfolgreich. Beckmeyer hatte zuvor betont, dass sich die Verwaltung ein Weitermachen wünsche. Zu viele gute Ideen seien entstanden, aber in der nur einjährigen Projektphase nicht umgesetzt worden.

„Stolzenau packt an“: 30 Ehrenamtliche wollen weiterarbeitenDie Harke

Auch Bürgermeister Friedhelm Siemann hofft, dass sich weiterhin Menschen für den Ort engagieren: „Stolzenau hat profitiert“, bilanzierte er. Dennoch sei noch einiges zu tun, und dabei sei jeder willkommen. Ganz konkret benannte Siemann den Bahnhofsplatz mit „Frieda“, der Lok. Das Problem: „Es hat sich herausgestellt, dass sich der zusätzliche Waggon nur mit einem hohen Kostenaufwand nach Stolzenau transportieren lässt.“ Er stehe in engem Kontakt mit dem Verein Steinhuder- Meer-Bahn, noch vor dem Winter soll der Waggon neben „Frieda“ am Alten Bahnhof stehen. Grundsätzlich seien Vorschläge aller Art immer gut, sagte Siemann, eine aktive Mitarbeit noch besser.

Nach dem gemeinsamen Essen kristallisierten sich am Donnerstag erste Ansätze heraus, wie es nun weitergehen könnte. Weniger Arbeitsgruppen als bisher soll es geben, die Arbeitsweise soll bleiben: selbstständig, ohne Vereinsstruktur im Hintergrund und ohne Hierarchien – „ein bunter Querschnitt von Stolzenauer Bürgern“, wie es Andreas Voigts nennt; er ist in der Samtgemeindeverwaltung Mittelweser für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Spontan sei mit dem 4. November ein Termin für den nächsten Arbeitseinsatz ausgemacht worden, bei dem das Areal rund ums Kriegerdenkmal in Ordnung gebracht werden soll. Auch erste Ideen, die es während des „Stolzenau packt an“-Jahres so noch nicht gegeben habe, seien am Donnerstag besprochen worden, sagt Voigts: „Zum Beispiel ein Nudelessen im Stolzenauer Ortskern, ähnlich wie das Pellkartoffelessen in Nienburg, mit Nudeln und Soße satt für alle Bürger.“ Die Verwaltung will alle Beteiligten noch einmal anschreiben und bei einer weiteren Zusammenkunft noch in diesem Jahr Einzelheiten festzurren. „Ganz wichtig“, sagt Voigts: „Leute, die mitmachen möchten, aber bisher nicht dabei waren und auch am Donnerstag keine Zeit hatten: Sie können auch jetzt noch dazukommen. Einfach eine kurze E-Mail schicken.

Q.: Die Harke (23.9.2017)

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