Inhalt: Interkulturelles Wissen zum Thema Muslime in Alltag und Beruf

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Interkulturelles Wissen zum Thema Muslime in Alltag und Beruf

Im September wird auf Einladung des Fachdienstes Migration und Teilhabe des Landkreises Nienburg eine Expertin für interkulturelle Beziehungen und Autorin zahlreicher Publikationen zum Thema „Muslime in Alltag und Beruf - Integration von Flüchtlingen“ referieren und Fragen beantworten. Die Veranstaltungsabende mit Dr. Béatrice Hecht-El Minshawi finden jeweils ab 18.30 Uhr an zwei Terminen statt: am 06. September im Bürgerhaus, Färberplatz 1 in 31600 Uchte und am 11. September in den Kulturscheunen, Bergstr. 8 in 31618 Liebenau.

Interkulturelles Wissen zum Thema Muslime in Alltag und BerufLandkreis Nienburg/Weser

Ein Großteil der Neuzugewanderten und Geflüchteten kommt aus islamisch geprägten Gesellschaften und ist teilweise mit anderen Normen und Werten aufgewachsen. „Sie gehören zu uns,“ so die Buchautorin Hecht-El Minshawi, „und damit das Zusammenleben und die Zusammenarbeit gelingt, ist ein fundiertes interkulturelles Wissen über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Mentalitäten, Verhaltensregeln, Kommunikationsstrategien und Tabus notwendig.“

In ihrem Buch „Muslime in Alltag und Beruf“ gibt sie zahlreiche Fallbeispiele und Checklisten. Das macht die Veröffentlichung zu einem fundierten Beratungshandbuch und einer hilfreichen Arbeitsgrundlage für Ehren- und Hauptamtliche. In den geplanten Veranstaltungen wird es darum gehen, die Teilnehmenden im Bereich kultureller Vielfalt zu beraten, auf gewohnte Denk- und Verhaltensweisen einzugehen und die Handlungskompetenz von Personen in interkulturellen Arbeits- und Lebenssituationen zu stärken und zu erweitern.

Eine Anmeldung zu den Abendveranstaltungen ist ab sofort möglich und aus organisatorischen Gründen bis spätestens zum 30. August bei der Mitarbeiterin des Fachdienstes, Claudia Eckhardt, unter 05021/967-606 oder unter integration@kreis-ni.de notwendig.

Veranstaltungen des Fachdienstes Migration und Teilhabe werden gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

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