Inhalt: Reinigungstücher aus dem Haushalt verursachen Mehraufwand bei der Abwasserbehandlung

Regionales Lesezeit ca. 1 Minute

Reinigungstücher aus dem Haushalt verursachen Mehraufwand bei der Abwasserbehandlung

In den letzten Monaten werden verstärkt Betriebsstörungen durch unsachgemäße Einleitungen in das Abwassernetz des Abwasserentsorgungsbetriebes Samtgemeinde Uchte festgestellt. Insbesondere Feuchttücher mit Kunststoffbestandteilen (Reinigungstücher, feuchtes WC-Papier) aber auch Putzlappen, Kleidungsstücke und andere Feststoffe verursachen Störungen an Pumpstationen, die kostenintensiv behoben werden müssen. Ein Anstieg von solchen Fehleinleitungen wurde zuletzt in den Ortsnetzen von Nordel und Essern registriert.

Reinigungstücher aus dem Haushalt verursachen Mehraufwand bei der AbwasserbehandlungAbwasserentsorgungsbetrieb Samtgemeinde Uchte

Für derartige Feststoffe ist in der Abwasserbeseitigungssatzung ein Einleitungsverbot festgesetzt. Sofern ein Verursacher von Fehleinleitungen festgestellt wird, kann dieser zum Schadenersatz herangezogen werden. Diese Stoffe sollten über die Restmülltonne entsorgt werden. Im Kanalnetz und in Pumpstationen stören außerdem auch Lebensmittelfette aus der Küche. Den größeren Schaden richten diese Fette über kurz oder lang an der privaten Grundstücksentwässerungsanlage an, da der Rohrdurchmesser dieser Leitungen durch die erhärtenden Fette immer kleiner wird. Dies führt im Laufe der Zeit zu einer Verstopfung der Leitung, die nur mit größerem Aufwand beseitigt werden kann.  Es wird empfohlen, kleinere Mengen von Lebensmittelfetten aus den Töpfen und Pfannen mit Küchentüchern auszuwischen und dem Restmüll zuführen. Größere Mengen können in einem Schraubglas oder einem ähnlichen Behältnis erkalten und ebenfalls dem Restmüll zugeführt werden. Für Rückfragen zu diesem Thema stehen die Mitarbeiter des Abwasserentsorgungsbetriebes unter 05767-941482 oder 05767-941481 zur Verfügung.

Quelle:

Veröffentlicht:

mehr Regionales

Avacon
Themen