Inhalt: Esserner Jagd für weitere neun Jahr an ortsansässige Jäger verpachtet

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Esserner Jagd für weitere neun Jahr an ortsansässige Jäger verpachtet

Auf der diesjährigen Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Essern im Gasthaus Verbarg konnte Vorsitzender Reinhold Dummeier rd. 30 Mitglieder begrüßen. Wichtigster Punkt des Abends war die Neu- bzw. Weiterverpachtung der Esserner Jagd und die Festlegung der Jagdpacht. Diesbezüglich hatte der Vorstand bereits vorbereitende Gespräche mit den ortsansässigen Jägern geführt. Die Versammlung beschloss dann nach kurzer Diskussion auf Vorschlag des Vorstandes die Weiterverpachtung an die Esserner Jäger für die kommenden neun Jahre. Der Pachtpreis selbst bleibt annähernd unverändert.

Den Bericht von Kassenführer Detlef Speckmann nahm die Versammlung zustimmend zur Kenntnis und erteilte dem Vorstand einstimmig Entlastung. Bei den anstehenden Wahlen wurde Jörg Hilker als Nachfolger für Ferdinand Brand für 2 Jahre zum Kassenprüfer gewählt. In diesem Zusammenhang konnte der Vorstand berichten, dass die Kostenbeteiligung der Jagdgenossenschaft an den zwei gemeindlichen Straßenbaumaßnahmen des Vorjahres (eine Straße in der Esserner Heide und eine Straße im Ortsteil Osterloh) komplett abgerechnet wurde. Für 2017 ist die Reparatur einer weiteren Straße im Ortsteil Osterloh vorgesehen. Hierfür ist allerdings keine Kostenbeteiligung der Jagdgenossenschaft erforderlich.

Auf Antrag des stellvertretenden Vorsitzenden des TSV Essern, Stefan Steinke, beschloss die Jagdgenossenschaft eine Kostenbeteiligung für den neuen Rasenmäher-Traktor des TSV Essern und des Schützenvereines Essern zur Pflege der Grünanlagen am Sportzentrum Heidepark. Der alte Mäher aus dem Jahre 1985 konnte nur aufgrund der guten Pflege durch die Vereine so lange eingesetzt werden und ist jetzt abgängig. Steinke erläuterte der Versammlung das Finanzierungskonzept für dieses Projekt. Die Finanzierung erfolgt zum Großteil durch Eigenmittel der Vereine sowie durch Zuschüsse der Gemeinde, des Ortsvereines und weiterer Stellen. Da die abschließende Entscheidung eines weiteren Zuschussgebers noch aussteht, wurde der Vorstand der Jagdgenossenschaft beauftragt, die abschließende Höhe des Zuschusses festzulegen. 

Die Jagdgenossen bedankten sich ausdrücklich für den Anbau der Wildwarnreflektoren an den Landes- und Kreisstraßen im Bereich der Ortschaft Essern, die von den Jägern angebracht wurden.  Alle Anwesenden waren sich einig, dass die von der Jagdgenossenschaft finanzierten und von den Jägern angebrachten Reflektoren zu einer Reduzierung von Wildunfällen sorgen werden.

Der Sprecher der Esserner Jägerschaft, Thorsten Plagge, berichtete über Sorgen der Jäger wegen des niedrigen Bestandes von Niederwild, wie z.B. Hasen und Fasanen. Gründe sind unter anderem die  Veränderungen in der Landwirtschaft. So werden z.B. große Flächen mit Folien abgedeckt. Dadurch findet das Niederwild keinen ausreichenden Schutz mehr. Bei Fasanen wird außerdem eine Viruskrankheit im Bestand vermutet.

Die Jagdstrecke im letzten Jagdjahr betrug in 2016:

39 Stück Rehwild (davon 4 Fallwild)

23 Füchse

10 Hasen

14 Fasanen

98 Enten

54 Krähen

32 Tauben

30 Wildschweine

41 Elstern

  2 Stück Dammwild

  5 Waschbären (davon 3 Fallwild)

Abschließend wurden alle Jagdgenossen von den Jägern wieder am 1. Mai zum traditionellen gemütlichen Beisammensein in der Jagdhütte Osterloh eingeladen. Auch Gäste sind  herzlich willkommen.

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