Inhalt: Handball: 1. Damen: HSG Nienburg - HSG Fuhlen Hessisch-Oldendorf 28:35 (12:16)

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Handball: 1. Damen: HSG Nienburg - HSG Fuhlen Hessisch-Oldendorf 28:35 (12:16)

Fuhlen ist eine Nummer zu groß - Die HSG Nienburg um Carina Wolf unterliegt im Spitzenspiel deutlich mit 28:35

Handball: 1. Damen: HSG Nienburg - HSG Fuhlen Hessisch-Oldendorf 28:35 (12:16)SV Aue Liebenau von 1919 e.V.

Liebenau. Volles Haus, reichlich Stimmung, aber keine Punkte. Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Nienburg hatten sich viel vorgenommen für das Spitzenspiel daheim gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf, nach 60 Minuten mussten sie sich jedoch eingestehen: der Tabellenführer war eine Nummer zu groß und ging völlig verdient mit einem 35:28 (16:12)-Erfolg von der Platte.

Nienburgs Trainer Janosch Rosenow zeigte sich kurz nach der Partie als guter Verlierer: „Fuhlen war heute das deutlich bessere Team und der Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Sie haben ihre Erfahrung sehr gut ausgespielt und haben all ihre Qualitäten gezeigt.“ Rosenow sah sein junges Team im Prinzip nur in den ersten zehn Minuten auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter. In dieser Zeitspanne lagen auch die einzigen beiden Führungen für die Nienburgerinnen.

Lisa Clasen erzielte nach zwei Minuten das 1:0 und Carina Wolf traf mit einem Doppelpack nach gut zehn Zeigerumdrehungen zum zwischenzeitlichen 5:4. In der Folge zogen die Gäste um die ehemaligen Drittliga-Spielerinnen Kathrin Hill, Lisa Huch und Viola Voss Tor um Tor davon. Hill erzielte am Ende starke 13 Tore. Rosenow: „Kathrin Hill hat sieben Schlagwurf-Tore gemacht, die du im Prinzip nicht verteidigen kannst. Das hat uns dann schon ein bisschen das Genick gebrochen, obwohl die erste Hälfte noch sehr ausgeglichen war.“ Bis zur Halbzeit lagen die Gäste mit vier Toren vorn – 16:12.

Nach dem Wechsel brachte Rosenow im Angriff immer Linksaußen-Neuzugang Jeanette Eiskamp, die auch prompt den ersten Treffer nach dem Seitenwechsel erzielte, der allerdings für die nächsten sechs Minuten der letzte der Weserstädterinnen gewesen sein sollte. Fuhlen zog das Tempo mächtig an und führte acht Minuten vor dem Ende gar mit zehn Toren – 30:20.

Die Nienburgerinnen verzweifelten in der Zwischenzeit von Außen immer wieder an der Fuhlener-Torfrau Yvonne Jilg. Rosenow: „Unsere Chancenverwertung war einfach nicht gut. Fuhlen war spielerisch klar besser und wir haben in der Abwehr zu einfache Fehler gemacht, die Fuhlen immer wieder einfache Tore ermöglicht haben. Wir hatten im Angriff auf Außen sehr viel Platz, haben das aber nicht genutzt. Unser Wurfbild war einfach nicht clever genug gewählt.“

In den verbleibenden Spielminuten betrieben Wencke Grabisch & Co. noch ein bisschen Ergebniskosmetik und es hieß nach 60 Minuten nur noch 28:35. „Man muss das am Ende neidlos anerkennen und Fuhlen zum Sieg gratulieren. Die Mädels müssen das jetzt abhaken, wir haben definitiv besser gespielt als in Fuhlen, aber das Fuhlener Team eben auch. Sie hatten einfach immer die bessere Lösung parat.“

HSG Nienburg: Ottens, Krowicky 1 geh. 7m – Reineking 1, Thomas 1, Eiskamp 4, Grabisch 4, S. Reinitz, C. Clasen 1, Wolf 9/2, L. Clasen 2, P. Clasen 6.

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