Inhalt: Großeinsatz in Schweringen

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Großeinsatz in Schweringen

Ausgelaufene Pflanzenschutzmittel bei einem Garagenbrand lösen Großeinsatz aus

Großeinsatz in SchweringenMarion Thiermann, Pressewartin SG Grafschaft Hoya

Gefahrguteinsatz nach Garagenbrand

Zu einem Großeinsatz kam es gestern Abend nach einem Brand in der Kirchstraße in Schweringen. Um 20:23 Uhr wurden die Feuerwehren Schweringen und Bücken zunächst zu einem Garagenbrand alarmiert. Ein aufmerksamer Passant hatte an einem landwirtschaftlichen Anwesen einen Brandgeruch wahrgenommen und Qualm aus der Garage des Nebengebäudes ziehen sehen, er klingelte sofort bei den Besitzern die umgehend die Feuerwehr riefen. Die dreißig angerückten Einsatzkräfte schoben den in der Garage befindlichen PKW hinaus und hatten das Feuer schnell gelöscht, bevor es in die Zwischendecke ziehen konnte. Durch den Brand wurden allerdings in einem Schrank gelagerte Kanister beschädigt aus denen Pflanzenschutzmittel austrat. Unter dem Stichwort Gefahrguteinsatz Alarmstufe 2 wurde die Kreisumweltbereitschaft Nord mit den Wehren Hoya, Helzendorf-Nordholz, Hassel und Gandesbergen, die Geräteeinheit der Kreisfeuerwehrbereitschaft „Umwelt“ aus Nienburg und der ABC-Zug aus Nienburg nachalarmiert. In Zusammenhang mit dem Gefahrgutalarm rückten auch zwei Rettungswagen mit sechs Einsatzkräften der Johanniter-Unfallhilfe aus Landesbergen und Hoya zum Schutz der rund 41 Atemschutzgeräteträger an, sowie der stellvertretende Abschnittsleiter Nord Ehler Lange und von der unteren Wasserbehörde des Landkreis Nienburg Ehler Meyer. Den Nachbarn des Anwesens wurde Bescheid gegeben Fenster und Türen geschlossen zu halten. Insgesamt waren etwa 131 Einsatzkräfte unter der Leitung von dem stellvertretendem Gemeindebrandmeister Georg Bühmann vor Ort. Das ausgelaufene Pflanzenschutzmittel das mit dem Löschwasser auf den Hof gelaufen war wurde truppweise von Atemschutzgeräteträgern in Einweganzügen mit einem speziellen chemiebeständigen Sauger aufgenommen und zum Abtransport in Fässer gefüllt. Damit die Einsatzkräfte sich bei den Minustemperaturen während des rund viereinhalbstündigen Einsatzes aufwärmen können um einsatzfähig zu bleiben wurde ein Zelt aufgebaut und sie wurden von Anwohnern und dem Versorgungszug aus Wietzen mit heißen Getränken versorgt. Zur Brandursache und Schadenhöhe konnte die Polizei aus Marklohe am späten Abend noch keine Angaben machen.

Text: Marion Thiermann, Feuerwehrpressewartin SG Grafschaft Hoya

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