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Michael Drübber macht’s noch mal

Die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stolzenau war geprägt von Ehrungen und Beförderungen.

Michael Drübber macht’s noch malAnnika Klepper, Feuerwehrpressesprecherin SG Mittelweser

Seit 26 Jahren ist Michael Drübber nun schon Ortsbrandmeister in Stolzenau, aber amtsmüde ist er deswegen noch lange nicht. Und nachdem Karsten Hahn in einem leidenschaftlichen Plädoyer Michael Drübber für die Wiederwahl vorgeschlagen hatte, war die Abstimmung reine Formsache. Ebenfalls zur Wahl stand die Funktion des Kinderfeuerwehrwartes. Lennart Linowitzki, der die Kinderfeuerwehr mit viel Enthusiasmus mit Leben gefüllt hat, musste dieses Amt leider aufgeben. Stattdessen wurde Anja Borges, die Lennart Linowitzki in den zurückliegenden Jahren bei der Kinderbetreuung immer schon begleitet hat, zur neuen Kinderfeuerwehrwartin gewählt. Für den turnusmäßig ausscheidenden Kassenprüfer Andreas Osenbrück rückt Merle Mühlenhardt nach. Doch das war noch nicht alles in Sachen Personalien. Aufgrund seiner Volljährigkeit wurde Oliver Maschke als aktives Mitglied in den Dienst der Feuerwehr übernommen. Aus den Reihen der Jugendfeuerwehr werden in Vorbereitung auf den aktiven Dienst eingeführt Justin Lejawka, Jannes Sauer und Leon Kremer. Gleiches gilt auch für Luisa Mergner und Joshua und Joel Gottschalk, die zudem auch noch zur Feuerwehrfrau bzw. zu Feuerwehrmännern befördert wurden. Björn Alisch erhält ebenfalls den Dienstgrad Feuerwehrmann. Christoph Konjer wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Einen Dienstrang weiter, nämlich zum Hauptfeuerwehrmann ernannt wurden Nils Drübber und Jost Kruse. Last but not least ist Torsten Hahn zum Hauptlöschmeister befördert worden.

Für ihre unterschiedlich langen Zugehörigkeiten zu den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr wurden anschließend noch etliche Mitglieder vom stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Hans-Jürgen Hübel mit dem entsprechenden Ehrenzeichen nebst Urkunde des Landes Niedersachsen bzw. des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Dies waren für 25 Jahre Torsten Hahn und Jutta Reineking, für 40 Jahre Ralf Lechte, Cord Reineking und Friedhelm Busse und für 50 Jahre Karsten Hahn, Klaus-Dieter Schumann und Rolf Lechte.

Feuerwehr ist ja nun keine Institution, zu der nur eine Menge Personen gehören. Letztere verrichten in dieser Organisation auch eine Fülle von Aufgaben. Und als Stützpunktfeuerwehr hat Stolzenau auch vergleichsweise viele Einsätze zu bewältigen. Für das vergangene Jahr konnte Michael Drübber von 53 Alarmierungen berichten. Eine Einsatzhäufigkeit, die im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant geblieben ist. Die Zahl der Alarmierungen hat sich in den letzten zwei Jahren dagegen deutlich verringert, was allerdings dem Umstand geschuldet ist, dass die Falschalarme durch Brandmeldeanlagen merklich zurückgegangen sind. Ansonsten nehmen die Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistung den größten Raum sowohl hinsichtlich der Einsatzhäufigkeit als auch der Einsatzdauer ein. Brandeinsätze gehören nicht mehr zum größten Einsatzbereich. Hier machen sich der vorbeugende Brandschutz und auch der Einsatz von Rauchwarnmeldern im häuslichen Bereich positiv bemerkbar.

Diese ganze Arbeit bewältigt die Feuerwehr Stolzenau mit insgesamt 49 Mitgliedern, darunter 4 Frauen. Der Altersabteilung gehören noch 12 Männer an. Der Förderbereich ist von 19 auf 22 Mitglieder angestiegen. Zur Jugend- und Kinderfeuerwehr gehören 44 Jungen und Mädchen und die Zahl der Mitglieder im Förderverein ist auf 351 angewachsen. Insgesamt 6.827 Stunden hat Michael Drübber ausgerechnet, die seine Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr für die Freiwillige Feuerwehr geleistet haben. Dies umfasst nicht nur die vorgenannten Einsätze, sondern auch die Ausbildung, die Pflege und Wartung von Fahrzeugen, Geräte und des Feuerwehrhauses nebst Außengelände und die Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Allein für das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, welches im vergangenen Jahr in Stolzenau zu Gast war, wurde viel Zeit investiert. Dieser Aufwand ist jedoch gut angelegt. Das Kreiszeltlager war ein voller Erfolg, auch wenn das Wetter die zweite Hälfte der Lagerzeit verregnet hat. Mit Lob und dankenden Worten in Richtung der vielen Helfer und Spender, die das Zeltlager zu dem haben werden lassen, was es am Ende war, nämlich eine rundum gelungene Veranstaltung, hat Michael Drübber nicht gespart.

Eine Menge Dankesworte wurden den Mitgliedern der Feuerwehr Stolzenau auch von den Gästen, allen voran vom stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kruse, vom stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Nienburg und vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Thorsten Schomburg ausgesprochen.

Text: Anika Klepper, Pressesprecherin der Feuerwehren der SG Mittelweser

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