Inhalt: Wanderwochenende im Harz

Vereine und Verbände Lesezeit ca. 3 Minuten

Wanderwochenende im Harz

Das Wetter war prächtig und vielversprechend, als wir uns um 10.30 Uhr (fast :-)) pünktlich von der Esserner Turnhalle aus auf den Weg machten. Wir waren mit neun Teilnehmern in drei Autos am Start.

Wanderwochenende im HarzTSV Essern

Angekommen in St. Andreasberg haben wir uns zunächst am JANGSTEL INN (unsere Unterkunft) gestärkt. Draußen auf der Terrasse konnten wir unsere mitgebrachten Leckereien genießen und mit einem Sekt auf das bevorstehende Wochenende anstoßen. Anschließend starteten wir zu einer Erkundungstour in den Ort St. Andreasberg. Sankt Andreasberg ist die höchstgelegene Bergstadt im Harz und bei Wanderfreunden und Naturliebhabern wegen seiner vielen Wanderwege sehr beliebt. Von dort aus führte uns ein Bergpfad weiter zum Rehberger-Grabenhaus, eine urige Traditionsgaststätte. Im Winter kann man von dort aus zu bestimmten Zeiten die Wildtierfütterungen beobachten. Nach einem kleinen Getränk ging es zurück zum Haus.

Das JANGSTEL INN hat viele Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Unter Anderem ein Hallenbad und eine Turnhalle. Auf dem riesigen Außengelände befindet sich neben Beachanlage, Streetballplatz, Bogenschließanlage auch ein Fitnessparcours. Nicht alles konnten wir testen… aber den Fitnessparcours! Uns blieb vor dem Essen noch Zeit, also ran!!! Es stellte sich heraus, dass Karin die geschickteste und schnellste Sportlerin an dem Gerät war und sich dadurch eine Kiste Bier vom „Herausforderer“ Harald verdient hatte. Glückwunsch noch mal an dieser Stelle!

Nach dem Essen und Schwimmen verbrachten wir den Rest des Abends in einem der Seminarräume mit Spielen. Bei „Kommando Pimperle“, „Wer hat das 2 Euro Stück?“ und dem „Eselspiel“ verging die Zeit wie im Flug. Wir hatten sooo viel Spaß und haben sooo viel gelacht.

Am Samstagmorgen war es mit dem „guten Wetter“ dann vorbei. Regen, Regen, Regen….die geplante Tour zum Brocken fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Alternativ sind wir nach Nordhausen gefahren, um uns dort die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora anzusehen. Mittelbau-Dora ist sowohl ein zeitgeschichtliches Museum als auch ein historischer Tatort. In der Stollenallage im Kohnstein mussten KZ-Häftlinge Raketen montieren. Nach der Besichtigung des Museums haben wir uns einer 1,5 stündigen Führung angeschlossen, die über das Gelände und durch einen Teil des Stollens führte. Sehr eindrucksvoll.

Die Regenwolken hatten sich längst wieder verzogen, als wir den Heimweg antraten. Wir nutzten die Zeit für einen weiteren Fußmarsch. Zwischen Torfhaus und St. Andreasberg befindet sich der Oderteich, unser Ziel! Der Oderteich ist eine historische Talsperre. Heute treibt das Wasser des Oderteiches noch mehrere Wasserkraftwerke in Sankt Andreasberg, in der Grube Samson und im Sperrluttertal an. Auf holprigen Wegen und über Brücken in Moorbereichen führte uns der abwechslungsreiche Rundweg zum Ausgangspunkt zurück.

Den Abend verbrachten wir erneut mit Klönen, Karten- und dem Eselspiel. Übrigens war es wieder einmal am Regnen!!!! Machte uns aber nichts aus, wir hatten Glück gehabt und unsere Wanderung ja trocken überstanden.:-)

Sonntag, Abreisetag. Schade... der herrliche Sonnenschein und die tolle Landschaft waren zu verlockend, um nach dem Frühstück nach Hause zu fahren. Also: passendes Schuhwerk an und ein paar mehr Wanderwege ablaufen. Wir machten uns auf zu eine 2-stündigen Tour durch den Wald. Ein Abstecher brachte uns dabei zu den Dreibodesteinen, ein Naturdenkmal aus drei zusammenliegenden großen Findlingen aus der Eiszeit.

Zurück am Haus konnten wir fit und erholt unsere Heimreise antreten. Einigkeit herrschte  bei allen Teilnehmern darüber, dass wir im Harz eine erlebnisreiche, aktive und lustige Zeit miteinander hatten.

Quelle:

Veröffentlicht:

mehr Vereine und Verbände

Sparkasse Nienburg
Themen