Inhalt: An die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nienburg/Weser

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An die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nienburg/Weser

Liebe Mitbürger*innen, die letzten Tage haben für uns alle rasante Veränderungen mit sich gebracht. Viele Menschen – auch in unserer Stadt – müssen sich diesen neuen Herausforderungen stellen.

Henning OnkesStadt Nienburg/Weser

Daher gilt mein erster Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen, den Lebensmittelgeschäften und der kritischen Infrastruktur. Durch Ihren sehr engagierten Einsatz sorgen Sie dafür, dass wir gut versorgt bleiben.

Sehr gerne möchte ich mich bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, für die schnelle und mit großer Umsicht erfolgte Einhaltung des Mindestabstandes im öffentlichen Raum von mind. 1,5 Metern, besser 2 Metern und die Reduzierung der sozialen Kontakte danken.

Die Bilder aus anderen Ländern, insbesondere Italien, machen uns allen sehr deutlich, welche Entwicklungen es unbedingt zu vermeiden gilt. Jeder kann durch sein / ihr Handeln einen Beitrag leisten. Es ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch verantwortungsbewusstes soziales Verhalten gegenüber unseren älteren Mitmenschen und den Risikogruppen in unserer Gesellschaft.

In den nächsten Tagen werden wir uns in Nienburg/Weser mit den sozialen Trägern, der Kirche und vielen Ehrenamtlichen, die durch die Freiwilligenagentur Nienburg unterstützt werden, um die besonders Schutzbedürftigen kümmern. Ich freue mich sehr darüber, dass sich jetzt schon viele Engagierte an die älteren Nachbarn wenden, Lieferdienste privat organisiert und telefonischer Außerhausverkauf angeboten werden.

Über das Netzwerk der Freiwilligen sollen Einkäufe organisiert, Fahrten zur Apotheke angeboten und Telefongespräche vermittelt werden. Wir wollen zusammenhalten!

Zu den Veränderungen des Alltags zählt auch die künftige Durchführung unseres geliebten Wochenmarktes. War es bisher ein kommunikativer Verweilort, so wird er sich zu einem Versorgungsort mit entzerrten Gemüse- und Fleischständen verwandeln. Zubereitete Speisen zum sofortigen Verzehr wird es bis auf Weiteres nicht mehr geben können.

Wir werden diese, wie auch viele andere Herausforderungen bewältigen und in den Familien und Hausgemeinschaften Zeit für gemeinsame Erfahrungen haben. Auf einem Spaziergang mit einem Freund oder einer Freundin intensive Gespräche führen können.

Keiner kann zu diesem Zeitpunkt verlässlich sagen, wie es „danach“ sein wird. Ich glaube daran, dass wir bewusster, achtsamer und sozialer miteinander leben werden.

Damit es wirklich so wird, helfen Sie Ihren Mitmenschen, lassen Sie sich helfen und bleiben Sie gesund.

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Helfen Sie mit!

  • Haben Sie sehr wenig direkten Kontakt zu anderen Menschen.

  • Vermeiden Sie Reisen vollständig.

  • Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

  • Nutzen Sie wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto.

  • Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein.

  • Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie zu Haus!

  • Beachten und folgen Sie den Informationen der Behörden!

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