Inhalt: Anerkennung für Teilnahme an Aktion „Laufen für die Erinnerung – ohne Erinnerung keine Zukunft“

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Anerkennung für Teilnahme an Aktion „Laufen für die Erinnerung – ohne Erinnerung keine Zukunft“

Mehr als 50 Läuferinnen und Läufer nahmen zwischen dem 15. Juni und dem 31. Juli auf einer selbst gewählten Strecke am Spendenlauf „Laufen für die Erinnerung – ohne Erinnerung keine Zukunft“ teil.

Buchüberreichung im Rathaus: der siebenjährige Spendenläufer Matti Meyer am Schreibtisch im Bürgermeisterzimmer links Thomas Gatter und Mattis Vater Olaf Meyer, rechts Bürgermeister Henning Onkes.Stadt Nienburg/Weser

Zu der Aktion hatte der Arbeitskreis Gedenken der Stadt Nienburg/Weser aufgerufen, um Spenden für Sicherheitsmaßnahmen an der Gedenkstätte „Offenes Klassenzimmer Erinnerungslandschaft“ am Weserwall zu generieren. Die Teilnehmenden hatten sich in Familie oder Freundeskreis Sponsoren gesucht, die für jeden gelaufenen Kilometer mindestens einen Euro spendeten.

„Wir hatten eine Spende von einem Euro pro gelaufenen Kilometer vorgeschlagen“, erläutert Thomas Gatter, Vorsitzender des Arbeitskreises. „Viele Sponsorinnen und Sponsoren haben aber mehr gespendet“. Vornehmlich von älteren Personen habe es sogar Spenden ohne einen Lauf gegeben. Das belege die breite Unterstützung, die das Konzept der um ein Mahnmal für NS-Opfer erweiterten Gedenkstätte bei den Menschen in Stadt und Landkreis Nienburg genießt. Besonders habe es ihn gefreut, so der Vorsitzende, dass sich auch Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund an der Aktion beteiligten. Auch Lehrkräfte pädagogischer Einrichtungen und Schulen hätten mitgemacht.

Wie angekündigt, ermittelte der Arbeitskreis Gedenken unter allen Teilnehmenden per Los die Gewinner von insgesamt drei Buchpreisen. Bürgermeister Henning Onkes konnte jetzt einen der Preise an den vermutlich jüngsten Teilnehmer des Spendenlaufes überreichen, den siebenjährigen Matti Müller aus Steyerberg. „Es ist sehr schön, dass du in deinem Alter an einem solchen Lauf für einen guten Zweck teilnimmst“, lobte Henning Onkes. Matti, der mit seinem Vater zur Buchüberreichung ins Nienburger Rathaus gekommen war, sei ein Vorbild für alle Schülerinnen und Schüler. Die anderen zwei Preise gingen – ebenfalls per Los – an Enya Griepentrog aus Steyerberg sowie an den Mädchentreff im Stolzenauer Haus der Generationen. Der Mädchentreff hatte mit einer Gruppe von acht Läuferinnen die größte Einzelspende generiert.

Insgesamt kamen über 2000 Euro zusammen, teilt der Arbeitskreis mit. Zusammen mit bereits zugesagten Förderzuschüssen sei es dadurch möglich, die geplante Beleuchtung zur Sicherung der Anlage am Weserwall in Angriff zu nehmen. Die für den Schutz des „offenen Klassenzimmers“ vor Vandalismus nötige Kameraüberwachung müsse noch datenschutzrechtlich abgeklopft werden. Die dafür geltenden strengen Auflagen seien aber erfüllbar, ist sich der Vorstand des Arbeitskreises sicher.

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