Inhalt: Corona-Tagebuch der Volkshochschule Nienburg III

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Corona-Tagebuch der Volkshochschule Nienburg III

Im „Corona- Tagebuch“ der Volkshochschule Nienburg stellen wir unsere Mitarbeitenden vor. Die Leser*innen bekommen einen Einblick, wie die tagtägliche Arbeit von Programmbereichsleitungen und der Sachbearbeitung in der derzeitigen Situation aussieht und wie sich die Aufgaben im Fachbereich 27 verändert haben.

Corona-Tagebuch IIILandkreis Nienburg/Weser

Jede Woche ist ein*e andere*r Mitarbeiter*in an der Reihe, wird ausgiebig befragt und mit Einwilligung auch fotografiert. Vielleicht kennen Sie den einen oder anderen persönlich oder haben schon miteinander telefoniert … Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!


Diese Woche wird interviewt: Stefanie Begemann.

  • Wie lange sind Sie schon beim Landkreis/bei der VHS tätig?
    Seit dem 15. Juli 2019 bin ich bei der VHS.

  • Wie sehen Ihre Tätigkeitsbereiche normalerweise aus?
    Ich bin als Sachbearbeiterin für mehrere Programmbereiche zuständig:
    Die Programmbereiche umfassen Politik, Gesellschaft, Umwelt, Gesundheit und Sprachen, einschließlich Deutsch als Fremdsprache. Daneben verwalte ich noch die Integrationskurse und Prüfungen.

  • Was macht Ihnen besonders Spaß?
    Der intensive Kontakt zu unseren Teilnehmenden! Jeden Tag neue Menschen kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten sorgt für eine angenehme Abwechslung.
    Auch finde ich es immer interessant, Prüfungen vorzubereiten und Integrationskurse zu verwalten.
    Der schönste Moment dabei ist, wenn ich einem/einer Teilnehmer*in sein/ihr bestandenes Prüfungszeugnis überreichen kann und der/die Teilnehmer*in dann vor Freude strahlt.

  • Wie haben sich Ihre Aufgaben aufgrund der Corona- Pandemie und der Einstellung des Kursbetriebs verändert bzw. womit sind Sie momentan beschäftigt?
    Zu Beginn der Krise habe ich unsere Teilnehmenden über den Kursabbruch informiert und je nach Kurs anteilige oder komplette Rückzahlungen veranlasst.
    Viele meiner Aufgaben hatten sich mit der Einstellung des Kursbetriebs geändert. Anstelle der Raumplanung und Verwaltung für sämtliche Kurse und Veranstaltungen mussten diese abgesagt werden.
    Im Moment bin ich an der Programmplanung beteiligt und erfasse für die Kurse alle nötigen Angaben in unserem Computerprogramm.
     
  • Was empfinden Sie in der momentanen Situation als besonders wichtig?
    Familie und Zusammenhalt!
    Ich denke, dass viele Menschen durch die aktuelle Situation mehr auf ihre Gesundheit achten und lernen, menschliche Beziehungen zu schätzen.

  • Was nervt?
    Dass rechtes und verschwörungstheoretisches Gedankengut unter dem Deckmantel von Kritik an den Corona- Maßnahmen verbreitet wird und dabei teilweise auch die Mitte der Gesellschaft erreicht.
    Solche Entwicklungen, wie sie aktuell zu beobachten sind, zeigen immer wieder, dass politische Aufklärungs- und Bildungsarbeit extrem wichtig für die Demokratie ist.
    Und spätestens jetzt wird uns bewusst, wie wichtig die Rolle unserer Volkshochschule als Bildungsinstitution eigentlich ist.

  • Haben Sie einen Spruch, der Ihnen in schwierigen Zeiten hilft?
    Mit Humor geht alles leichter
  • Quelle:

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