Inhalt: Das war der 1. Januar in Landesbergen, Husum und Leese

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Das war der 1. Januar in Landesbergen, Husum und Leese

Es sind bereits Traditionsveranstaltungen. Die Neujahrsveranstaltungen in Landesbergen und Husum ziehen seit vielen Jahren Hunderte von Gästen an. Seit dem Jahr 2000 wünscht man sich in Landesbergen und seit 2001 in Husum nachmittags ein frohes neues Jahr. In Leese ging man ins 2. Jahr. Hier die Presseberichte:

Bürgermeisterin Heidrun Kuhlmann hieß zur Neujahrsbegegnung zahlreiche Mitbürgerinnen und Bürger willkommen.pda

Landesbergen

„Wir sind volljährig“, sagte Landesbergens Bürgermeisterin Heidrun Kuhlmann humorvoll anlässlich der 18. Neujahrsbegegnung auf dem Mühlenplatz und hieß zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich willkommen. In ihrem Rückblick erklärte die Bürgermeisterin, dass die Wünsche der Gemeinde zu einem Großteil in Erfüllung gegangen seien.

Bei der Aufstellung des Gemeindehaushaltes wurde von einem schlechten Zahlenwerk für 2017 ausgegangen und sogar ein Haushaltssicherungskonzept beschlossen. Dank der positiven Ertragsentwicklung im Bereich der Gewerbesteuer sei die Haushaltslage zum Ende 2017 positiver als gedacht ausgefallen, und es könnten zukunftssichernde Projekte im Jahr 2018 in Angriff genommen werden. Sie nannte als Beispiel die Ausweisung von Bauland. Die gemeindlichen Baulandreserven seien fast verbraucht, allein in Brokeloh stünden zurzeit noch Bauplätze zur Verfügung.

„Und dann geht es in diesem Jahr noch um unsere Feuerwehr. Das jetzige Feuerwehrhaus ist zu klein und entspricht den heutigen Anforderungen nicht mehr. Hier ist jetzt zu entscheiden, ob es ein Neubau oder ein Umbau wird. Die ersten Bewertungen gehen davon aus, dass ein Umbau kaum möglich erscheint. Feuerwehr ist zwar Samtgemeindeangelegenheit, aber für einen Neubau stellt traditionsgemäß die Gemeinde das Baugrundstück zur Verfügung. Und das wollen wir gerne tun, wenn ein Neubau erforderlich ist“, betonte Kuhlmann.

Die Päckchen-Aktion nannte die Bürgermeisterin als weiteren positiven Beitrag zur Landesberger Attraktivitätssteigerung: Alle Bürger der Gemeinde Landesbergen und den Ortsteilen Brokeloh, Heidhausen und Hahnenberg ab dem 80. Lebensjahr werden in der Regel am Samstag vor dem vierten Advent von Ratsmitgliedern (in diesem Jahr unterstützt von Günter Graue und Wiebke Zurheide) besucht. Es gab mehr als 160 Besuche.

Pastor Andreas Dreyer wünschte den Gästen der Neujahrsbegegnung in seiner Andacht ein gesundes und friedvolles neues Jahr und wies darauf hin, dass für die Wahl des neuen Kirchenvorstandes noch Kandidaten gesucht werden. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde an der Mühle vom Posaunenchor. Bei wärmenden Getränken mit und ohne Alkohol, Kaffee und Kuchen, Knipp und Hot- Dogs kamen die Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch und wünschten sich gegenseitig ein gutes neues Jahr.

 

Husum

Etwa 230 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Husum – mit den Ortsteilen Bolsehle, Groß Varlingen und Schessinghausen – haben sich am 1. Januar zum traditionellen Neujahrsempfang getroffen. Eingeladen zu dem losen Treffen, das in der Aula der Grundschule stattfand, hatte der Gemeinderat. Bürgermeister Guido Rode begrüßte die zahlreichen Gäste per Handschlag und wünschte allen ein gutes und gesundes neues Jahr.

In seiner Ansprache ließ er das vergangene Jahr Revue passieren und erwähnte, dass im Februar 2017 erstmalig eine Kinderratssitzung durchgeführt wurde. Da sich die Mädchen und Jungen eine Wiederholung gewünscht haben, freue er sich auf künftige Treffen. Rode ging in seinem Rückblick auch auf den Bau des Multifunktionsgebäudes in Groß Varlingen, den Neubau der Krippe in Husum und den Einbau einer neuen Heizung für die Duschen des SV Husum ein.

Im September fand der erste Unternehmerstammtisch statt. „Wir sind auf dem richtigen Kurs, um unsere schöne Gemeinde gemeinsam zu stärken und weiter voranzubringen.“ 2018 soll das alte Feuerwehrhaus in Husum umgebaut werden. Es soll in der ehemaligen Fahrzeughalle eine neue Mensa für den Kindergarten entstehen. Außerdem soll diese Einrichtung den örtlichen Vereinen und der Jugendarbeit zur Verfügung stehen. In Schessinghausen soll die Entwässerung des Leeseringer Wegs erfolgen. Außerdem soll die Innenbereichssatzung aufgestellt werden. In Bolsehle steht in der zweiten Jahreshälfte die Sanierung das Dorfgemeinschaftshaus an.

Dank zollte der Bürgermeister allen ehrenamtlichen Helfern, die durch ihr Engagement zum Dorfleben beitragen. Die Feuerwehren, die rund um die Uhr für die Allgemeinheit ihre Freizeit opfern, verdienten aller Respekt und Anerkennung. Abschließend bedankte sich Rode bei seinen Ratskollegen und Vereinsvertretern für die Vorbereitungen des Neujahrsempfanges und beim Posaunenchor Husum für die musikalische Unterhaltung.

Zum Rahmenprogramm des 18. Neujahrsempfangs gehörte auch eine Tombola, für die die örtlichen und benachbarten Gewerbebetriebe Preise gesponsert hatten. Der Erlös aus dem Losverkauf erhielt der Posaunenchor. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Die Kinder hatten ihren Spaß bei Filmvorführungen in einem separaten Raum.

 

Leese

Die zweite Leeser Neujahrsbegegnung wurde bei trockenem, aber windigem Winterwetter erneut gut angenommen. Erneut hatte sich das Team des Leeser Dorfladens um die Vorbereitung und Durchführung gekümmert und auf dem Parkplatz für Bratwurst und diverse warme und kalte Getränke gesorgt. Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger tauschten gute Wünsche für das neue Jahr aus und nutzten die Gelegenheit zum Gespräch.

Die Organisatoren um Beate Pickel, Verkaufsleiterin des 2015 eröffneten Leeser Dorfladens, zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf und kündigen eine Wiederholung am Neujahrstag 2019 an.

Der Gemeinderat und ein örtlicher Arbeitskreis informierten die Anwesenden über den geplanten Wanderweg mit dem Arbeitstitel „Leeser Runde“, der örtliche Besonderheiten an elf Stationen verknüpfen soll. Dazu gehören insbesondere Bereiche, die die Kulturgeschichte des Dorfes widerspiegeln, aber auch die vielfältigen Naturbereiche, Bewegungseinrichtungen und gastronomischen Angebote. Laut Henning Olthage, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde, seien Gelder für die Verwirklichung beantragt. Sobald die Zusage dafür erfolgt, solle der Wanderweg zeitnah umgesetzt werden.

 

Neujahrstreffen in Estorf am 6. Januar

Am kommenden Sonnabend, 6. Januar, beginnt um 17 Uhr im Leeseringer Dorfgemeinschaftshaus das Neujahrstreffen der Gemeinde Estorf. Ausrichter sind erstmals gemeinsam die Feuerwehren Estorf und Leeseringen, für den musikalischen Rahmen sorgt der Feuerwehrmusikzug Estorf-Leeseringen.

Neben einem kleinen Rück- und Ausblick durch Bürgermeister Arnd Focke steht die Vergabe des Estorfer Ehrenamtspreises sowie einige weitere Ehrungen und Auszeichnungen im Vordergrund. „Wir hoffen doch sehr, einige Personen überraschen und für ihr Engagement und ihre Erfolge würdigen zu können“, so Focke in einem Vorabstatement.

Q. (Text): Die Harke (4)/3.1.2018

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