Inhalt: Dorfregion Nendorf PLUS in der Förderung

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Dorfregion Nendorf PLUS in der Förderung

Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL) in Sulingen hat mitgeteilt, dass die Dorfregion Nendorf PLUS in die Dorfentwicklungsförderung aufgenommen wurde. Zur Dorfregion zählen die Orte Alterkamp, Böthel, Ensen, Frestorf, Haustedt, Hibben, Nendorf und Sögeberg in der Gemeinde Stolzenau.

Logo Dorferneurung Nendorf PLUSSamtgemeinde Mittelweser

Diese gewachsene Dorfregion ist eine von 11 in Niedersachsen, die jetzt eine Förderung erhalten. Es haben sich insgesamt 30 Dorfregionen um eine Aufnahme in das Förderprogramm beworben. Die Arbeit der Akteure vor Ort hat im Ranking der Bewertung auf Anhieb überzeugt.

Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer dazu: „Wir wurden gestern telefonisch durch die Dezernatsleiterin, Frau Ursula Nietfeld (Arl) darüber informiert, dass die Dorfregion Nendorf PLUS in die Förderung aufgenommen wurde. Grundsätzlich würde die Bekanntgabe der Förderung in einem gemeinsamen Pressetermin stattfinden, aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie haben Frau Nietfeld und ich uns für eine Pressemitteilung entschieden.“ Frau Nietfeld stellte den Antrag als gelungenes Beispiel guter Zusammenarbeit der Beteiligten heraus. Beckmeyer dankt dem Amt für Regionale Landesentwicklung Leine –Weser für die sehr gute und enge Begleitung im Antragsverfahren.  

„Mit der Aufnahme von elf neuen Regionen schreiben wir das Dorfentwicklungsprogramm im Hinblick auf die neue EU-Förderperiode in angemessenem Umfang fort“, so Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. „Wir brauchen attraktive Dörfer, in denen man leben und arbeiten kann“, ergänzt die Ministerin. „Ich bin mir sicher, dass die Dorfentwicklungsprozesse in den Orten wichtige Impulse für die Entwicklung des ländlichen Raumes mit sich bringen werden“, heißt es auf der Homepage des Ministeriums.

Heinrich Kruse, Bürgermeister der Gemeinde Stolzenau, zeigt sich erfreut: „Mein Dank geht an die Ehrenamtlichen, die sich in den vergangenen Monaten für die Dorfregion Nendorf PLUS einsetzten. Außerdem der Verwaltung und dem Planungsbüro Mensch und Region, die uns bei der Antragstellung unterstützten.“  Der Bürgermeister wirbt für eine breite Beteiligung  im anstehenden Prozess zur Entwicklung eines entsprechenden Dorferneuerungsplanes.

Marcel Schiller, zuständiger Sachbearbeiter bei der Samtgemeinde Mittelweser, informiert: „Sobald der Bescheid über die Förderung vorliegt, erfolgt für die Erstellung des Dorferneuerungsplans und die Umsetzungsbegleitung eine entsprechende Ausschreibung. Nach der Angebotsauswertung und Vergabe wird zusammen mit dem dann beauftragten Planungsbüro und den Einwohnerinnen und Einwohnern eine Konzeption zur Dorferneuerung aufgestellt. Wenn alles gut läuft, könnten die ersten Förderanträge zum Stichtag 15.09.2021 für Maßnahmen in 2022 gestellt werden.

Im Rahmen des Antragsverfahrens erarbeiteten die Bürgerinnen und Bürger die folgenden Zielsetzungen:

  • zukünftiges bedarfsgerechtes Wohnen / Bauen zu ermöglichen
  • die ökologische Entwicklung zu unterstützen
  • die naturnahe Gestaltung der Wege, Plätze und Gewässer zu ermöglichen
  • das Verkehrswegenetz und die Mobilität zu verbessern und
  • gemeinsame Ziele mit allen beteiligten Ortschaften zu entwickeln
  • die Entwicklung von Kultur (bspw. Lesen, Malen, Theater, neue Medien, Ausstellung, usw.) zu fördern
  • die Grundversorgungsstruktur zu sichern (Einzelhandel, Handwerk, Schule, KITA, Sportstätten, Vereine, usw.)
  • Rad – Infrastruktur zu verbessern und die Region für den Tourismus stärker zu öffnen
  • bestehende Gewerbebetriebe zu stärken und neuen Betrieben Anreize zur Ansiedlung zu schaffen.

Darüber hinaus soll die Dorfentwicklung offen sein für Zukunftsthemen und diese aktiv mitgestalten.“

Hieran gilt es jetzt in einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess anzuknüpfen um konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Der Bürgermeister, der Rat der Gemeinde und die Verwaltung bitten die Einwohnerinnen und Einwohner aus Alterkamp, Böthel,  Ensen, Hibben, Frestorf, Sögeberg, Haustedt und Nendorf um aktive Beteiligung – nähere Informationen folgen.

Anstatt eines Gruppenfotos mit den Beteiligten wird der Pressemitteilung das gestaltete Logo der Dorfregion Nendorf PLUS beigefügt.

Dazu wird im Antrag auf Aufnahme in die Förderung folgendes erklärt:

 

Wo Leben verbindet

Die Dorfregion ist eine in sich gewachsene und selbstverständliche Gemeinschaft, deren Zusammenstellung nicht erst für die Initiierung des Dorfentwicklungsprozesses festgelegt werden musste. Der Baum symbolisiert dabei die gemeinsamen Wurzeln der Dorfregion zeigt aber mit den verschiedenen „Ästen“ auch die Besonderheiten der einzelnen Orte. Der Baumumriss bildet dabei die geographische Umrandung der Dorfregion ab.

Die Konzentration erfolgt vor allem auf Nendorf, wobei die weiteren Ortschaften sich durch ihre Besonderheiten ebenfalls gut in der gemeinsamen Dorfregion Nendorf PLUS positionieren können.

So wurde für Nendorf die 800 Jahre alte, ehemalige Klosterkirche St. Martin Kirche als Charakteristikum und Symbol für die Zentralität ausgewählt. 

Die Hausteder Hütte mit Grillplatz, Spielplatz und Kleinfußballfeld wurde in Eigenregie durch die Haustedter errichtet und steht stellvertretend für das hohe ehrenamtliche Engagement der Ortschaften. Hier ist Hibben hervorzuheben, welches für seine Einwohnerzahl eine sehr aktive und starke Feuerwehr mit einer überdurchschnittlich hohen Mitgliederzahl hat und zudem ein neues, grundsaniertes und erweitertes Feuerwehrgerätehaus errichtet hat.

Die ersten Windenergieanlagen innerhalb der Dorfregion wurden bei Frestorf errichtet. Sie zeigen die ökologischen und klimabewussten Ziele, die auch in der Dorfentwicklung betrachtet werden sollen.

Die Landschaft zwischen den Ortschaften wird häufig noch durch ihre Kleinteiligkeit und ihren Abwechslungsreichtum gekennzeichnet. Wenn man von Nendorf nach Ensen fährt, liegen an der Straße "Im schwarzen Moor" in Fahrtrichtung "Holzhausen" eine Reihe von Pferdekoppeln, die in der Streusiedlung "Ensen" sehr eindrücklich sind. Sögeberg und Alterkamp stehen für die noch vorhandene, dorftypische historische Bausubstanz. In Alterkamp gibt es ein sehr schönes, restauriertes Zweiständer-Fachwerkgebäude. Der Erdbeerhof in Böthel prägt die Landwirtschaft, von der es in allen Ortschaften sowohl noch Haupterwerbsbetriebe als auch zahlreiche im Nebenerwerb gibt.

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