Inhalt: Jakobs-Kreuzkrautprojekt - Aus einer Idee wird Tradition

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Jakobs-Kreuzkrautprojekt - Aus einer Idee wird Tradition

Zum dritten Mal in Folge findet in der Zeit vom 10.06. bis zum 21.07.2019 das Jakobs-Kreuzkrautprojekt des Naturschutzvereins Weseraue e.V. in Kooperation mit der Samtgemeinde Grafschaft Hoya statt.

JakobskreuzkrautSamtgemeinde Grafschaft Hoya

Während dieser Zeit steht auf dem Gelände des Zentralen Wertstoffhofs in Hoya (Von-dem-Bussche-Straße 1) ein Container für die Entsorgung der Jakobs-Kreuzkrautpflanzen bereit. Einwohnerinnen und Einwohner der Samtgemeinde Grafschaft Hoya können während der normalen Öffnungszeiten die in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya gesammelten Jakobs-Kreuzkrautpflanzen fachgerecht entsorgen lassen. Angenommen werden nur Pflanzen, die in einer verschlossenen Tüte (z.B. Müllsack) angeliefert werden. 

Der Naturschutzverein Weseraue e.V. unterstützt die Gö̈ttinger Erklärung zum Umgang mit Kreuzkräutern. Ziel des Projekts soll demnach die Bestandskontrolle sein, so dass es nicht zu einem massenhaften Auftreten des Jakobs-Kreuzkrauts in der Samtgemeinde kommt.

„Wir freuen uns sehr, dass die Samtgemeinde das Projekt nun zum dritten Mal in Folge unterstützt, sonst wäre es in diesem Rahmen nicht möglich. Jeder Einwohner kann sich an diesem Projekt beteiligen. Wir möchten aber auch in diesem Jahr wieder besonders die Reiter und Imker bitten, an dem Projekt teilzunehmen. “, so Frauke Litzkuhn aus Eystrup, die die Projektleitung übernommen hat.

Wer sich auf die Suche nach dem Jakobs-Kreuzkraut macht, darf übrigens nur auf seinem eigenen Grundstück, auf öffentlichem Grund oder mit Genehmigung des Grundstücksbesitzers das Kreuzkraut entfernen. Der Naturschutzverein bittet darum, die Eigentumsrechte zu achten und nicht ohne Genehmigung Wiesen und Felder oder Naturschutzflächen zu betreten.

Das Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal ebenfalls aktiv an dem Projekt. Im Rahmen einer Projektwoche werden Schülerinnen und Schüler Informationen zum Jakobs-Kreuzkraut, als auch dessen fachgerechte Entfernung und Entsorgung zusammentragen. Zusätzlich werden sie in diesem Zeitraum, vom 17.06. bis zum 20.06., sammeln gehen. Frauke Litzkuhn und Martin Ott, Lehrer am Johann-Beckmann-Gymnasium, werden die Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt begleiten. „Wir finden es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich aktiv für ihre Region einsetzen. Als Umweltschule setzen wir dabei auf eine differenzierte und sachliche Aufklärung. Panikmache ist bei dieser Thematik ebenso fehl am Platze wie Tatenlosigkeit oder Verharmlosung.“

Die Projektleiter bitten darum, in diesem Zeitraum im Straßenverkehr besonders auf Schülerinnen und Schüler zu achten, die sich gegebenenfalls im Wegeseitenraum einer Straße im Gebiet der Samtgemeinde Grafschaft Hoya aufhalten.  

https://www.kreuzkraut.de

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