Inhalt: Landkreis Nienburg begrüßt Reaktivierung der zentralen Abstrichstelle

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Landkreis Nienburg begrüßt Reaktivierung der zentralen Abstrichstelle

Reiserückkehrer aus dem Ausland können sich seit Samstag innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft freiwillig auf das Corona-Virus testen lassen.

Aktuelles zum Corona-VirusLandkreis Nienburg/Weser

Strengere Vorschriften gelten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Für diese besteht eine gesetzliche Pflicht zu Testung. Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich nach dem Infektionsschutzgesetz entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise testen lassen oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen sich die Rückkehrer in häusliche Quarantäne begeben und sich beim Gesundheitsamt melden.

Treten bei Reiserückkehrern innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise Symptome auf, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeuten, sollten sich diese sofort in häusliche Quarantäne begeben. Sie sind zudem verpflichtet, die Gesundheitsbehörden umgehend zu informieren.

Sowohl für die freiwilligen als auch die vorgeschriebenen Testungen gilt: durchgeführt werden die Testungen nach der Einreise ausschließlich durch die niedergelassenen Ärzte oder durch die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren. Der Landkreis Nienburg begrüßt daher die Reaktivierung der zentralen Abstrichstelle in Nienburg ausdrücklich.

Amtsärztin Heike Stiegler weist aber auch auf Risiken hin: "Die Rachenabstriche sind immer nur eine Momentaufnahme. Fällt ein Test positiv aus, ist der oder die Betroffene zum Zeitpunkt der Probenentnahme nachweislich infiziert. Allerdings schließt ein negatives Testergebnis eine Infektion nicht aus". Auch für jeden Einzelnen bietet ein negatives Testergebnis nur wenig Mehrwert. Die Betroffenen wissen dann nur, dass sie zu dem Zeitpunkt der Probenentnahme wahrscheinlich nicht infiziert waren. Ein negatives Testergebnis könnte dann in falscher Sicherheit wiegen.

Daher appelliert die Kreisverwaltung besonders an Reiserückkehrer, trotz eines negativen Testergebnisses die Abstandsgebote und Hygienemaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes weiter sehr ernst zu nehmen. "Die Entwicklung der Infiziertenzahlen der letzten Wochen zeigt, dass die Pandemie noch immer nicht beendet ist. Im Gegenteil, ich kann eigentlich nur jedem davon abraten, in Risikogebiete zu verreisen", bittet Landrat Detlev Kohlmeier um Verständnis.

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