Inhalt: Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Anemolter

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Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Anemolter

Bereits kurz vor Weihnachten konnte die Feuerwehr Anemolter ein ganz besonderes Geschenk in Empfang nehmen. Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank, kurz TSF-W, wurde am 15.12.2020 aus dem Werk der Firma Brandschutztechnik Görlitz (BTG) in Görlitz abgeholt. Es ist das Erste von mehreren Fahrzeug in der Samtgemeinde Mittelweser, welches nach den Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans in diesem Jahr in Dienst gestellt wird.

Vertreter von Politik, Verwaltung und der Ortswehr vor dem neuen TSF_W. Von links nach rechts: Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer, Ortsbrandmeister Sven Feegel, Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer, stv. Ortsbrandmeister Arnold Schröder, FeuerwehrausscJan Habermann

Für die umfangreichen Planungen, die mit der Umsetzung des Bedarfsplans im Bereich Fahrzeugbeschaffungen zusammenhängen, wurde eine dreiköpfige Beschaffungsgruppe, bestehend aus Kameraden unterschiedlicher Wehren der Samtgemeinde, ins Leben gerufen. Diese kümmert sich um alles, was mit den Beschaffungen zu tun hat. Von der Ausschreibung, über Bestelldetails, Baubesprechungen und Endabnahme läuft nun in der Samtgemeinde Mittelweser alles über einen Tisch. Vorteilhaft hierbei ist, dass so samtgemeindeweit gleiche Standards bei Neuanschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen angewendet werden.

Zu einer Übergabe im kleinsten Rahmen trafen sich nun am vergangenen Samstagmittag Ortsbrandmeister Sven Feegel und sein Stellvertreter Arnold Schröder mit Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer, Ordnungsamtsleiter Claus Harmening, Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer sowie dem Feuerwehrausschussvorsitzenden Guido Rode am Feuerwehrhaus Anemolter.

Ersetzen tut das neue TSF-W ein Tragkraftspritzenfahrzeug aus dem Jahr 2007, welches aber künftig in der Ortswehr Schinna weiterhin eingesetzt wird und dort wiederum ein über 30 Jahre altes abgängiges Fahrzeug gleichen Typs ablöst.

Aufgebaut ist das neue Fahrzeug auf einem Iveco Daily Fahrgestell mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7 Tonnen. Fahrzeuge in dieser Gewichtsklasse dürfen noch mit dem sogenannten Feuerwehrführerschein bewegt werden. Dadurch stehen nach einer umfangreichen Ausbildung und Einweisung auf das Fahrzeug stets genug Fahrer im Alarmfall zur Verfügung. Zudem werden Kosten für teure LKW-Führerscheine gespart.

Der feuerwehrtechnische Aufbau besteht aus allerhand Materialien zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung. Besonders hervorzuheben ist der im Fahrzeug verbaute 800 Liter fassende Löschwassertank, aus dem das Wasser über eine eingeschobene Tragkraftspritze entnommen und über eine Schnellangriffseinrichtung in kürzester Zeit abgegeben werden kann.  Dies wird es den Brandschützern künftig ermöglichen, einen schnellen Erstangriff einzuleiten.

Ferner finden ein Notstromaggregat, eine Tauchpumpe, eine Kettensäge  sowie ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast Platz in dem geräumigen Aufbau. Zur optimalen Absicherung an Einsatzstellen wurde eine Verkehrswarneinrichtung am Heck des Fahrzeugs verbaut, welche vom Fahrerplatz sowie vom Fahrzeugheck aus zu steuern ist. Die umfangreiche Schulung der Einsatzkräfte auf die neue Technik erfolgt derzeit in Kleinstgruppen, um den Corona-Auflagen gerecht werden zu können.

Eine offizielle Einweihungsfeier mit angegliedertem Feuerwehrfest soll nachgeholt werden, sobald es die Corona-Pandemie wieder zulässt.

Jan Habermann,
Feuerwehr-Pressesprecher der SG Mittelweser

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