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Überschwemmungsgebiete von Hindernissen freihalten

In unterschiedlichen Abständen führen anhaltender Regen oder auch Schneeschmelze insbesondere in der hochwasserreichen Jahreszeit von Anfang November bis Ende März dazu, dass Wasserläufe über die Ufer treten und weite Gebiete überschwemmt werden.

HochwasserLandkreis Nienburg/Weser

Landwirte und Grundbesitzer sind daher aufgefordert, Abflusshindernisse von ihren Flächen in Überschwemmungsgebieten zu entfernen. Im Landkreis Nienburg sind Überschwemmungsgebiete unter anderem an den Gewässern Weser, Große Aue sowie Steinhuder Meerbach gesetzlich festgesetzt. Weitere Überschwemmungsgebiete sowie die genauen Überschwemmungsgebietsgrenzen stellt die Kreisverwaltung als Kartenmaterial auf Homepage des Landkreis Nienburg zur Verfügung.

Wie die Kreisverwaltung weiter mitteilt, werden häufig Rundballen und Rückschnitt von Bäumen und Hecken in Überschwemmungsgebieten gelagert. Rundballen und Gehölzrückschnitt können wegen ihrer guten Schwimmfähigkeit bei Hochwasser leicht fortgeschwemmt werden und stellen unter Brücken oder vor Stauwehren als Abflusshindernis eine Gefahr für den schadlosen Hochwasserabfluss dar.

Die Kreisverwaltung weist daher daraufhin, dass Rundballen und Gehölzrückschnitt nur in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober eines jeden Jahres genehmigungsfrei in Überschwemmungsgebieten gelagert werden dürfen. Bei Hochwassergefahr sind sie auch innerhalb dieser Zeit unverzüglich zu entfernen. Für weitere Auskünfte steht der Fachdienst Wasserwirtschaft des Landkreises Nienburg unter der Telefonnummer (0 50 21) 967-356 zur Verfügung.

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