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Weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas immer weiter aus.

Meldungen PlatzhalterLandkreis Nienburg/Weser

Besonders besorgniserregend sind hierbei die aktuellen Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest im Westen Polens. Am 14. November 2019 wurde bei verendeten Wildschweinen, die ca. 85 km von der deutschen Grenze aufgefunden wurden, das Virus festgestellt. Weitere Fälle wurden am Anfang Dezember in Polen im Landkreis Zielona Gora gemeldet. Damit ist die Infektion jetzt nur noch ca. 36 km von der deutschen Grenze  (Brandenburg) entfernt und hat somit einen Sprung von etwa 300 km in westliche Richtung gemacht.

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat das Einschleppungsrisiko der ASP nach Deutschland in seiner Risikobewertung als hoch eingeschätzt.

Das Veterinäramt des Landkreises Nienburg weist darauf hin, dass aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest die Biosicherheitsmaßnahmen nach der Schweinehaltungshygieneverordnung strikt einzuhalten und zu überprüfen sind. Die Ausführungshinweise des Bundes zur Schweinehaltungshygieneverordnung sind dabei zu beachten.

Hierbei sind insbesondere die erforderlichen Maßnahmen zur Einfriedung von Betrieben unverzüglich auf Vollständigkeit zu überprüfen.
 
Das Veterinäramt plant stichprobenartig Schweinehaltungen auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen.

Die wichtigsten zu beachtenden Bestimmungen bei der Einfriedung, sowie zur Gestaltung der Hygieneschleuse und Kadaverlagerung erhalten Betroffene unter an beigefügten Link.





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