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Tischtennis Piktogramm SC Marklohe

Bei Torpedo Göttingen setzte es am gestrigen Sonntagnachmittag für den SC Marklohe in der Tischtennis-Oberliga eine neuerliche Klatsche. Das 3:9 gegen einen unmittelbaren Kontrahenten im Abstiegskampf tut auf den ersten Blick zwar weh, lässt sich aber mit den zahlreichen Ausfällen erklären. Aus dem Stammteam standen lediglich die Nummer 4 Nikolai Marek sowie Andre Kamischke (6) an den Tischen; Dennis Lau als etatmäßiger Spieler der Zweitvertretung muss natürlich noch als fixe Kraft hinzuaddiert werden.

Die hiesigen Protagonisten belegen somit nur noch den Relegationsplatz 8 hinter Göttingen und müssen nun am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den Vorletzten SG Schwarz-Weiß Oldenburg zwingend punkten.

Die Ersatzleute Marlon Wehrenberg, Olaf Mindermann sowie Torsten Rode hielten insgesamt gut mit. Insbesondere Marlon Wehrenberg wusste bei seinem Fünf-Satz-Sieg gegen die Nummer drei des Heimteams, Ahmet Kösterelioglu, mit unbändigem Siegeswillen und starken Angriffsaktionen gegen den Block- und Konterspieler zu gefallen. „Foxi“ Rode hatte zudem Julian Koch am Rand einer Niederlage. Letztendlich setzte es ein 10:12 im Abschlusssatz. Das „schafften“ Marek/Kamischke ebenfalls im Auftaktdoppel, so dass ob der Chancenlosigkeit der beiden anderen Paarungen gleich ein 0:3 zu Beginn zu Buche stand.

Etwas überraschend gingen jedoch die beiden Partien des oberen Paarkreuzes an den SCM. Insbesondere der Erfolg, von Kamischke gegen die Nummer 1, Bjarne Kreißl, kam völlig unerwartet. Der frisch gebackene Bezirksmeister scheint weiter auf der Welle des positiven Momentum zu reiten – gut so! Auch Marek zeigte wie derzeit an jedem Wochenende seine gute Form. Gegen Abwehrmann Jan Holzendorf ließ der Hannoveraner nichts anbrennen und baute seine Serie als Marklohes Topperformer weiter aus (11:3 Siege). Im zweiten Einzeldurchgang hatte die Beiden allerdings ihr Pulver verschossen.            

Welches Sextett am kommenden Wochenende auflaufen wird, steht noch in den berühmten Sternen. Insbesondere die Blessuren der Langzeitverletzten Florian Buch und Thilo Marschke bereiten den Verantwortlichen weiterhin Stirnrunzeln.

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