Inhalt: Handball: 1. Damen: HSG Hannover-West - HSG Nienburg 30:19 (11:9)

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Handball: 1. Damen: HSG Hannover-West - HSG Nienburg 30:19 (11:9)

Zwei Blackouts besiegeln die Pleite - Die Frauen der HSG Nienburg kassieren bei der HSG Hannover-West die bis dato höchste Saisonniederlage

Johanna BlockBent Holzmann

Hannover. Autsch – das hatten sich die Landesliga-Handballerinnen der HSG Nienburg definitiv anders vorgestellt. Zu Gast bei der HSG Hannover-West erlebten alle Beteiligten 40 Minuten lang ein enges Match – doch dann knickten die Gäste von der Weser plötzlich ein und mussten folglich mit 19:30 (9:11) die höchste Saisonniederlage hinnehmen.

Dabei sah zunächst alles ganz anders aus: Nach 64 Sekunden traf HSG-Torgarantin Sara Wiechert zum 1:0 für die Nienburgerinnen. 20 Minuten später gelang Paula Clasen gar der 8:5-Führungstreffer. Doch auch eine zwischenzeitliche Auszeit vom Trainergespann Janosch Rosenow und Denis Tomanek verhinderte nicht, dass die Gastgeberinnen eine Serie von fünf Toren hinlegten. Erst in der 29. Minute traf Wiechert zum 9:10. Noch vor dem Seitenwechsel ging Hannover wiederum mit 11:9 in Front.

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Teams zunächst auf Augenhöhe und der Abstand von zwei Toren hatte von Minute zu Minute weiter Bestand. Doch dann setzte ein zweiter Nienburger Blackout den K.o. für die Gäste: Acht Minuten ohne eigenen Treffer ließen die Mädels aus der Landeshauptstadt auf 25:15 davonziehen und besiegelten bereits die Niederlage. Trainer Rosenow erklärte: „Wir haben im Angriff zu viel verworfen, falsche Entscheidungen getroffen. Dann gingen die Köpfe nach unten und die Abwehr stand auch nicht mehr stabil.“ In den letzten zehn Minuten plätscherte das Spiel dahin und endete schließlich mit einem deutlichen 30:19 für Hannover. Rosenow formulierte nach dem Spiel: „Die Niederlage geht voll in Ordnung – aber die Höhe natürlich nicht.“

HSG Nienburg: Ottens 1 geh. 7m., Garbe 1 geh. 7m – P. Clasen 4/1, L. Clasen, C. Clasen 1, Schröder 1, Wiechert 6, Block 4, Noll 1, Meier 2, Abelmann.

Quelle: Die Harke vom 11.03.2019; Keßler

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