Inhalt: Handball: 1. Herren: HSG Nienburg - HF Helmstedt-Büddenstedt 36:28 (15:13)

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Handball: 1. Herren: HSG Nienburg - HF Helmstedt-Büddenstedt 36:28 (15:13)

Rot-schwarzer Arbeitssieg - Die HSG Nienburg gewinnt gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt mit 36:28 und bleibt Tabellendritter

C. Thomas Napoleondie Harke; Nußbaum

NIENBURG. Richtig prickelnd war der Heimsieg gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt nicht. Die HSG Nienburg tat sich gegen den Gast, der mit einem Acht-Mann-Kader angereist war, lange schwer. Am Ende fiel das 36:28 (15:13)- Resultat etwas zu hoch aus, aber damit bleiben die Nienburger Oberliga-Handballer weiterhin im Spitzentrio – stehen nach dem 23:23-Remis von Spitzenreiter Lehrte in Schaumburg lediglich einen Punkt dahinter.

Der kleine Kader der Helmstädter ließ die Nienburger schon vor dem Spiel innerlich jubeln – das müsste ja ganz blöd laufen, damit das heute schief geht. Aber von wegen: Nach fünf Minuten stand es auf einmal 4:1 für die Gäste, sodass Coach Carsten Thomas bedient dreinschaute. „Ich weiß auch nicht, warum wir in dieser Saison so oft die ersten Minuten verschlafen. Vielleicht sollte ich vorm Anpfiff jedem meiner Jungs mal  eine kleine Ohrfeige verpassen“, schmunzelte er nach Abpfiff.

Nachdem sich die rotschwarze Offensive allmählich gefangen hatte, lief es peu à peu besser. Der Rückstand schmolz wie ein Eisblock in der Sonne und nach elf Minuten beförderte Kai Bergmann seine Farben mit 6:5 in Front. Bis zur Halbzeit blieb es jedoch eng, mit 15:13 wurden die Seiten gewechselt.

Auch im zweiten Durchgang waren es besonders die Schwächen in der HSG-Defensivreihe, die die Begegnung lange offenließen. Helmstedt kombinierte immer wieder zu einfach in Richtung des Nienburger Tores und kam regelmäßig unbedrängt zum Abschluss. Da auf der anderen Seite die Tormaschinerie um den angeschlagenen Malte Grabisch wie geschmiert funktionierte, durfte sich die Thomas-Sieben diesen Luxus erlauben. „Wir haben Helmstedt gut im Griff gehabt, sie lange spielen lassen, sodass die Schiedsrichter Zeitspiel anzeigen mussten. Dann fehlte bei uns aber die Konzentration und wir haben leichtfertige Fehler gemacht.“

In der Schlussviertelstunde schwand dann aber doch, wie eingangs erwartet, die Power bei den Gästen und die Nienburger zogen davon. Carsten Thomas‘ Fazit lautete: „Helmstedt war zwar nur zu acht, aber sie hatten ihre besten Leute dabei. Daher bin ich glücklich, dass wir das Spiel doch am Ende so deutlich gewonnen haben. Ich würde mir dennoch wünschen, dass wir künftig mal wieder souveräner auftreten.“

HSG Nienburg: Ende 1 geh. 7m, Fraj – Grabisch 11/5, K. Bergmann 4, Gudmundsson, Ence, L. Bergmann 3, Kaatze, Kählke 3, Fennekoldt, Büscher 1, Wrede 3, von Müller 1, Pawlicki 3.

Strafwürfe: 5/6 (Arnar Gudmundsson scheitert) – 2/3.

Zeitstrafen: 1 (Malte Grabisch) – 3.

Zuschauer: 200.

Spielfilm: 0:1, 1:4, 4:4, 7:5, 10:10, 15:13 (30.), 19:17, 21:19, 28:24, 30:27, 34:27, 36:28 (60.).

Quelle: Die Harke vom 04.11.2019; Philipp Keßler

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