Inhalt: Handball: 1. Herren: HSG Nienburg II - VfB Fallersleben 28:27 (11:11)

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Handball: 1. Herren: HSG Nienburg II - VfB Fallersleben 28:27 (11:11)

Nienburger entscheiden Krimi für sich

Bergmann und HildebrandtSchumann

In einer spannenden und nervenaufreibenden Partie konnten die Nienburger Verbandsligahandballer den VfB Fallersleben besiegen und damit den dritten Tabellenplatz festigen.

Aufgrund eines verspäteten Eintreffens der Schiedsrichter wurde die Partie 20 Minuten später angepfiffen – dies merkte man direkt im Spiel der Heimsieben. Im Torabschluss war „der Wurm drin“, so ließen die Schützlinge von Carsten Thomas eine Reihe freier Würfe nicht in ihren Weg ins Tor finden. So konnte Tobias Dehmel das erste Tor erst in der 4. Minute durch einen Siebenmeter erzielen, das Zweite folgte erst nach knappen 12 Minuten.

Die routinierten Gäste trugen ihre Angriffe mit viel Ruhe vor und konnten durch ihre routinierte Spielweise am Ende oftmals zu frei zum Abschluss kommen. Das krasse Gegenteil bot sich beim Angriffsspiel der Nienburger: Abläufe wurden nicht zu Ende gespielt und es erfolgten viele Angriffe, die gerademal 10 Sekunden dauerten. Nichtsdestotrotz fingen sich Kai Bergmann & Co. wieder und konnten mit einem Gleichstand in die Halbzeit gehen.

Aus der Kabine kam das Team von Mike Knobbe mit einem Doppelschlag und konnte vorerst davonziehen. Doch die Heimmannschaft zeigte Moral und konnte beim Stand von 15:15 wieder ausgleichen. Auch eine doppelte Zweiminutenstrafe gegen den aufgebrachten David Schöne ließ keinen Knick im Spiel erfolgen, der A-Jugendliche Finn Kühlcke erzielte in dieser Phase zwei wichtige Treffer für seine Farben. Die Zuschauer der St. Laurentius Halle sahen von nun an einen offenen Schlagabtausch, 20 Minuten lang konnte sich kein Team auf mehr als ein Tor absetzen, bis Niko Rohlfs in der 56. Minute den 26:24 Führungstreffer erzielte. Doch wieder wurde der Heimsieben die äußerst miserable Chancenverwertung an diesem Abend zum Verhängnis und es wurde doch noch einmal mehr als spannend. 15 Sekunden vor Schluss führten die Nienburger mit einem Tor, Fallersleben nahm eine Auszeit und wechselte daraufhin den Schlussmann zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers aus. Fallersleben traf, David Schöne brachte den Ball gedankenschnell zur Mitte und Paul Hildebrandt traf 2 Sekunden vor Schluss mit einem direkten Anwurf ins verwaiste Tor und war umgehend von einer Traube feiernder Spieler begraben.

Obgleich der eher schwachen Vorstellung seiner Mannschaft war Trainer Carsten Thomas angetan von der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft gegen den körperlich eindeutig überlegenen Gegner: „Auch wenn das nicht unsere stärkste Vorstellung war, konnten wir das mit Moral und Kampf ausgleichen. Man sieht, wie positiv sich die Mannschaft in den letzten Monaten entwickelt hat, sodass man solche knappen Spiele auch für sich entscheiden kann.“

Hanauer 1 geh. 7m, Schöne 1 geh. 7m - Schröder 2, Bergmann 6/5, Süchting, Dehmel 3/1, Wetendorf, Rohlfs 8, Okelmann, Büscher 5, Hildebrandt 2, Kühlcke 2 

Zuschauer: 150

Zeitstrafen: 3-6 (David Schöne 2, Paul Hildebrandt)

Strafwürfe: 6/8 – 3/5 (Tobias Dehmel vergibt seinen zweiten Strafwurf, Paul Hildebrandt vergibt, Kai Bergmann zeigt sich nervenstark) 

Spielfilm: 1:3, 7:7, 11:11 (Halbzeit), 15:16, 23:22, 28:27 (Endstand)

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