Inhalt: Handball: 1. Herren: HSG Nienburg - SF Söhre 28:25 (13:11)

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Handball: 1. Herren: HSG Nienburg - SF Söhre 28:25 (13:11)

Söhres Sicherungen herausgedreht - HSG Nienburg siegt im Verfolgerduell gegen die Sportfreunde mit 28:25

Freude gegen SöhreDie Harke; Keßler

Daran hat nicht einmal HSG-Trainer Carsten Thomas geglaubt. Dank einer fulminanten Leistung und einer unglaublichen Coolness auf der Platte behielten die Handballer der HSG Nienburg im Verfolger-Duell der Oberliga die Oberhand und schickten den Tabellenzweiten Sportfreunde Söhre mit 28:25 (13:11) nach Hause. 

Damit unterstrichen die Weserstädter einmal mehr ihre enorme Heimstärke – sie durften nach packenden 60 Minuten den siebten Sieg im siebten Heimspiel in der prall gefüllten Meerbachhalle feiern.

Die Begegnung begann allerdings zunächst dicht an dicht. Keins der beiden Teams konnte sich einen Vorteil herausspielen.

Erst eine frühe Rote Karte gegen Söhres Sebastian Froböse, nach einem Foul an Nienburgs Steve Kählke, befreite die Hausherren etwas aus den engen Griffen der Sportfreunde. Zum Gang in die Kabinen stand ein kleiner, aber feiner Zwei-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel (13:11).

Dieses Polster war nach dem Seitenwechsel allerdings schnell aufgebraucht. Die Gäste um ihren Toptorjäger Maximilian Kolditz drehten die Begegnung und gingen rund eine Viertelstunde vor Ende ihrerseits mit zwei Toren in Front. HSG-Coach Carsten Thomas brachte frischen Wind ins Team, ließ Paul Hildebrandt und Sören Fennekoldt auf die Söhrer los, die nun mächtig ins Schwitzen kamen.

Die Nienburger behielten die Nerven und drehten dem Tabellenzweiten allmählich eine Sicherung nach der anderen heraus. Die Gäste verwarfen plötzlich eine Großchance nach der anderen oder scheiterten am soliden Nienburger Torwart Matthias Ende.

Der überragende Steve Kählke, der mit seinen zehn Toren bester HSG-Torschütze war, bog mit seinem Hattrick zehn Minuten vor dem Abpfiff das Match in die entscheidende Richtung um. Der ebenfalls herausragende Linksaußen Kristaps Ence veredelte die Führung und ließ seine Farben schon vier Minuten vor dem Ende lautstark jubeln – 26:22.

Diesen Vorsprung ließ sich die Thomas-Sieben nicht mehr stibitzen. Der Coach lobt seine Mannschaft anschließend: „Das war einfach ein geiles Spiel. Nach der Pause kamen wir schlecht rein, der Gegner nutzte das sofort aus. Jeder weitere Fehler hätte die Partie heute in eine andere Richtung lenken können. Söhre ist ein bärenstarkes Team und, ganz ehrlich, ich hätte meinen Jungs das fast nicht zugetraut. Aber sie haben hinten hart gearbeitet und vorn die Dinger sicher verwandelt. Respekt an die ganze Mannschaft!“

Damit reduzieren die Nienburger ihren Rückstand auf Söhre und Rang zwei auf zwei Punkte.

HSG Nienburg: Ende 1, Fraj – Grabisch 3/1, K. Bergmann 2, Hildebrandt, Ence 7, L. Bergmann 3, Kählke 10/3, Wrede 1, Fennekoldt 1.

Strafwürfe: 4/4 – 3/3.

Zeitstrafen: 3 (Steve Kählke 2, Paul Hildebrandt) – 1.

Rote Karte: Söhres Sebastian Froböse (21.).

Zuschauer: 300.

Spielfilm: 2:2, 6:8, 9:9, 12:10, 13:11 (30.), 15:15, 17:18, 18:20, 21:21, 25:22, 27:23, 28:25 (60.).

Quelle: Die Harke vom 11.01.2020; Philipp Keßler 

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