Inhalt: Handball: 1. Herren: TG Münden - HSG Nienburg 23:34 (12:16)

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Handball: 1. Herren: TG Münden - HSG Nienburg 23:34 (12:16)

HSG zurück auf Rang drei - Die Nienburger siegen beim Schlusslicht TG Münden souverän 34:23 / Youngster Alexander Hesslau trifft erstmals

1. Herren HSG NienburgSV Aue Liebenau von 1919 e.V.

Siege, wenn sie jeder von einem erwartet, bringen oft große Erleichterung mit sich. So auch bei den Handballern der HSG Nienburg, die am Sonnabend beim Oberliga-Tabellenschlusslicht TG Münden gastierten. „Bloß nicht zum Gespött der Liga werden“, dachten sich alle Rot-Schwarzen – und lieferten einen ungefährdeten 34:23 (12:16)-Erfolg ab.

Bis es auf der Anzeigentafel deutlich wurde, brauchte es aber seine Zeit. Die Hausherren, die schon vor der Partie als erster Absteiger festgestanden hatten, warfen alles in die Waagschale, um die Serie nicht mit null Punkten zu beenden. Die Gäste von der Weser konnten zwar immer wieder in Führung gehen, aber auf mehr als zwei Treffer Vorsprung ließ Münden sie nicht ziehen. Erst nach 20 Minuten fand die HSG zu ihrer gewohnten Treffsicherheit und baute sich den Vorsprung zur Pause auf 16:12 aus.

Im zweiten Durchgang war der Widerstand der TGM gebrochen und Rot-Schwarz marschierte – allen voran Marin Wrede, der zwei Doppelpacks schnürte, und Lars Bergmann blieben in der Offensive das Maß der Dinge. Trainer Carsten Thomas lobte nach der Partie im HARKE-Gespräch: „Die Jungs haben das heute ganz souverän und professionell gelöst. Nach den anfänglichen Problemchen wurden wir bärenstark und haben auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Der deutliche Vorsprung erlaubte es dem Coach, den mitgereisten Youngsters Nico Fiebiger und Alexander Hesslau einige Einsatzminuten zu geben. Letzterer bedankte sich dafür mit seinem ersten Oberliga-Tor zum – ausgerechnet – 30:18. Thomas verrät: „Für sein erstes Tor ist eine Kiste fällig, und wer das 30. Tor erzielt, muss auch eine Kiste mitbringen – da hat er jetzt eben Pech und darf direkt doppelt ausgeben.“

Am Ende schaukelte Nienburg einen 34:23-Erfolg ins Ziel und eroberte damit Tabellenrang drei zurück – Konkurrent Hameln spielte lediglich 22:22 bei der SG Börde.

HSG Nienburg: Ende 1 geh. 7m, Fraj – Fiebiger, Gudmundsson 5, Hesslau 1, Ence 2, L. Bergmann 9/4, Kaatze, Kählke 5/1, Büscher 3, Wrede 8, Von Müller 1.

Strafwürfe: 4/5 – 5/8 (Steve Kählke, Nico Fiebiger und Arnar Gudmundsson scheitern).

Zeitstrafen: 1 – 2 (beide Arnar Gudmundsson).

Zuschauer: 150.

Spielfilm: 3:3, 7:8, 8:11, 9:14, 12:16 (30.), 14:19, 15:22, 17:26, 21:31, 23:34 (60.).

Quelle: Die Harke vom 15.04.2019; Keßler

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