Inhalt: Handball: 1. Herren: TuS Haren - HSG Nienburg 31:33 (16:13)

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Handball: 1. Herren: TuS Haren - HSG Nienburg 31:33 (16:13)

Erstes Spiel, erster Sieg in der Nordseestaffel für die HSG Nienburg - Nach anfänglichen Problemen gewinnen die Rot-Schwarzen mit 33:31 beim TuS Haren

Malte G. gegen SHGDie Harke; Schwiersch

Für die Handballer der HSG Nienburg stand am ersten Spieltag der Oberliga-Nordsee gleich die längste Auswärtsfahrt in dieser Saison an. Beim TuS Haren tat sich die Sieben von HSG-Trainer Carsten Thomas nach der dreistündigen Anreise im Bus in der ersten Halbzeit noch schwer, doch am Ende drehten Malte Grabisch & Co. den 13:16-Pausenrückstand noch um und triumphierten am Samstagabend mit 33:31.

Thomas wirkte einen Tag später im HARKE-Gespräch völlig zufrieden mit dem Auftakt in der bis dato unbekannten Liga: „Drei Stunden Anfahrt, eine unorthodoxe Spielweise des Heimteams und dann auch noch ohne Patte, das muss man erst einmal so verdauen. In der ersten Hälfte hatten wir mit den Gegebenheiten noch Probleme, aber nach dem Seitenwechsel und einer taktischen Umstellung lief es dann deutlich besser.“ Gerade der mit 2,15 Meter hoch gewachsene und bullige TuS-Kreisläufer Martin Giese machte der HSG-Deckung zu schaffen und auch der brasilianische Ex-Nationaltorwart Joao Victor Perez Filiciano zeigte einige starke Paraden.

Nach einem Drei-Tore-Rückstand zur Pause (13:16) stellte der Coach der Rot-Schwarzen seinen Topshooter Malte „Traktor“ Grabisch auf die halbrechte Position – das veränderte die Statik des Spiels beträchtlich. Grabisch, Marin Wrede und der stark aufspielende Kristaps Ende glichen schnell zum 18:18 aus und gut sechs Minuten nach dem Seitenwechsel blinkte durch das Tor von Finn Kühlcke gar eine 20:18-Führung für die Nienburger auf der Anzeigetafel auf. Thomas: „Malte hat uns in dieser Situation angetrieben und ins Spiel zurückgebracht. Aus einer tollen Teamleistung möchte ich ihn, Kristaps Ence und Paul Hildebrandt sogar etwas herausheben.“

Die Rot-Schwarzen spielten in der Folge befreit auf, ließen die Heimsieben zwar beim Stand von 27:27 (48.) noch einmal ausgleichen, doch die restliche Spielzeit gehörte den Nienburgern, die die Platte nach 60 Minuten völlig verdient mit 33:31 als Sieger verließen, sodass die dreistündige Rückfahrt feucht fröhlichen verlaufen sein dürfte. Thomas: „Ich ziehe den Hut vor meinen Jungs, wie sie wieder alle Unwägbarkeiten beiseitegeschoben und das Spiel gedreht haben. Dieser Sieg könnte uns schon einen wichtigen Push für die gesamte Saison geben.“

HSG Nienburg: Ende, Fraj, Meierhans – Grabisch 12/5, Kühlcke 4, Hildebrandt 4, Aiello, Gudmundsson, Ence 7, Bergmann 1, Kählke 3, Wrede 2, von Müller.

Strafwürfe: 3/3 – 6/7 (Malte Grabisch scheitert).

Zeitstrafen: 2 – 2 (zweimal Steve Kählke).

Spielfilm: 1:0, 2:2, 5:3, 5:5, 10:8, 12:9, 16:13 (30.), 17:13, 18:15, 18:18, 18:20, 20:23, 27:27, 27:30, 31:33 (60.).

Quelle: Die Harke vom 20.09.2021

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