Inhalt: Handball: 1. Herren: TV 1887 Stadtoldendorf - HSG Nienburg 27:32 (13:13)

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Handball: 1. Herren: TV 1887 Stadtoldendorf - HSG Nienburg 27:32 (13:13)

HSG Nienburg feiert Auftaktsieg in Stadtoldendorf - Sonntagabend gewann die Sieben von Carsten Thomas beim Aufsteiger mit 32:27

K. BergmannDie Harke; Nußbaum

Stadtoldendorf. Die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg feierten gestern Abend beim TV 1887 Stadtoldendorf einen Saisonauftakt nach Maß. Eine bis kurz vor Schluss umkämpfte Partie entschied die HSG-Sieben von Trainer Carsten Thomas gegen einen starken Aufsteiger am Ende souverän mit 32:27 (13:13) für sich.

Nienburgs Toptorjäger Malte Grabisch eröffnete die neue Saison mit der ersten Führung zum 1:0 nach zwei Minuten. Bis zur Halbzeit blieb die Begegnung jedoch sehr ausgeglichen und kein Team setzte sich entscheidend ab. Somit ging es mit einem 13:13 in die Kabine. „Stadtoldendorf war der erwartet schwere Gegner und hat uns alles abverlangt. Die haben schon eine ordentliche Truppe und die Tribüne in der Halle war voll – da war schon richtig Stimmung“, sagte Thomas kurz nach Spielende im HARKE-Gespräch.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig an der Szenerie. Kein Team warf sich bis zur 45. Minute einen entscheidenden Vorteil heraus. „Am Ende kämpfen wir uns dann aber richtig rein und drehen das Spiel zu unseren Gunsten.“ Das teaminterne Highlight des Spiels war in der 46. Minute der frech verwandelte Siebenmeter von Arnar Gudmundsson zum 23:22, der den Auftakt zu einer starken HSG-Schlussphase markierte. „Das Tor von Arnar war zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig.“ Malte Grabisch, der laut Thomas eine bärenstarke Partie ablieferte, legte dann mit drei Treffen in Serie zum 26:24 den Grundstein zum ersten Auswärtserfolg der Saison. „Am Ende geben vielleicht auch unsere geballte Oberliga-Erfahrung und eine bessere Bank den Ausschlag.“

Apropos Bank: Sören Fennekoldt machte seinem Namen als bester HSGEinwechselspieler gleich zum Auftakt wieder alle Ehre und verwandelte, kurz nachdem er in der zweiten Hälfte auf die Platte gekommen war, drei Würfe in Folge. „Kai Bergmann hat ebenfalls richtig stark abgeliefert, ich musste ihn jedoch eine Viertelstunde vor Schluss mit Kopfschmerzen runternehmen.“ Der Kreisläufer hatte bereits in der ersten Hälfte einen heftigen Schlag in den Nacken einstecken müssen. „Am Ende haben wir uns das 32:27 über eine geschlossene Mannschaftsleistung erkämpt. So kann es weitergehen.“

HSG Nienburg: Ende, Fraj – L. Bergmann, Grabisch 10/1, K. Bergmann 5, Gudmundsson 2/1, Ence 4, Kaatze 2, Kählke 6/3, Fennekoldt 3, Büscher, Wrede, von Müller, Pawlicki. Strafwürfe: 5/5 – 5/6 (Steve Kählke verwirft).

Zeitstrafen: 6 – 2 (Arnar Gudmundsson, Marin Wrede).

Zuschauer: 250

Spielverlauf: 0:1, 1:3, 4:4, 7:7, 10:10, 13:13 (30.), 13:14, 16:15, 19:19, 23:23, 25:28, 27:32 (60.)

Quelle: Die Harke vom 09.09.2019; Nußbaum

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