Inhalt: Handball: 2. Herren: HSG Nienburg 2 - MTV Braunschweig 2 18:28 (7:16)

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Handball: 2. Herren: HSG Nienburg 2 - MTV Braunschweig 2 18:28 (7:16)

HSG Nienburg II erstmals mit roter Laterne - Am fünften Spieltag der Handball-Verbandsliga Niedersachsen kassiert die damit weiterhin sieglose Nienburger Zweitvertretung die erste deutliche Niederlage.

Das Torhütertalent Ludwig Meierhans in AktionDie Harke, Holzmann

Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter MTV Braunschweig II ging die Sieben von HSG-Coach Schäfer in der heimischen Meerbachhalle mit 18:28 (7:16) als chancenloser Verlierer vom Platz.

Bereits der Start in die Partie verlief für die Weserstädter alles andere als erfreulich. Deutlich zu überhastete Abschlüsse von mangelnder Präzision sowie fehlende Aggressivität im Abwehrverbund führten dazu, dass der ohnehin stark aufgelegte Gäste-Keeper weiter warmgeworfen wurde und die Heimmannschaft schnell mit 0:4 ins Hintertreffen geriet (6.).

Erst in der achten Minute gelang den Nienburgern per Siebenmetertreffer das erste eigene Tor zum 1:4, das allerdings direkt mit einem 3:0-Lauf zugunsten der Braunschweiger quittiert wurde, sodass HSG-Coach Schäfer beim Stand von 1:7 seine erste Auszeit ziehen musste (14.).

Die Ansprache schien zunächst Wirkung zu zeigen: Die HSG konnte vorne in Person von Paul Hildebrandt ihren zweiten Treffer zum 2:7 verbuchen (17.) und blieb auf der anderen Seite sechs Minuten lang ohne Gegentor, ehe die Gäste binnen 30 Sekunden durch eine Doppelschlag auf 2:9 davonzogen (21.).

Auch in der Folge blieb die Heimmannschaft offensiv zu drucklos und kassierte hinten zu viele einfache Gegentore, sodass man beim Stand von 7:16 die Seiten wechselte.

In der zweiten Halbzeit ging es für die Mannschaft von Steven Schäfer vor allem um Schadensbegrenzung. „Ich habe den Jungs in der Kabine versucht klar zu machen, dass es jetzt darum geht sich nicht abschlachten zu lassen. Vor heimischer Kulisse können wir zumindest bis zum Ende kämpfen, um unser Gesicht nicht zu verlieren“, lautete die Halbzeitansprache des Trainers.

Und seine Jungs zeigten eine Reaktion. Durch die Umstellung auf eine offensivere Deckungsform konnte man die Gäste, allen voran Haupttorschütze Lars Körner (9/6), der aus dem Spiel heraus im zweiten Durchgang kein Tor mehr erzielen sollte, besser vom eigenen Kasten fernhalten. „Natürlich hat es mich ein wenig geärgert, dass wir erst so spät Zugriff in der Abwehr bekommen. Uns waren die Stärken der Braunschweiger und speziell von ihrem Haupttorschützen bekannt. Da kann es nicht sein, dass er uns schon vor der Pause sieben Dinger einschenkt“, ärgert sich Schäfer.

Doch selbst als man beim Stand von 10:20 (40.) zum ersten Mal zweistellig hinten lag, steckten die Nienburger nicht auf und kämpften aufopferungsvoll weiter. Durch einen eigenen 4:0-Lauf konnten die Hausherren noch einmal auf 18:23 verkürzen (51.), ehe der HSG-Angriff wieder arg ins Stottern geriet.

„Schade, dass wir den Aufwärtstrend, nachdem wir uns zurück in die Partie gekämpft haben, nicht bis zum Schluss aufrecht erhalten konnten“, blickt Schäfer auf die letzten Minuten des Spiels zurück. In diesen sollte seine Mannschaft torlos bleiben und sich fünf weitere Gegentreffer einhandeln, sodass am Ende eine deutliche 18:28-Niederlage auf der Anzeigetafel leuchtete, die gleichbedeutend mit dem letzten Tabellenplatz war.

HSG Nienburg II: Meierhans, Rosinski – Block, Dehmel, Fiebiger 2, Hain 4/1, Hesslau 1, Hildebrandt 4/1, Kühlcke 2, Menze 1, Päßler 2, Raschke 2, Rohlfs

Strafwürfe: 2/5 - 6/7

Zeitstrafen: 5 (Hain, Raschke, dreimal Päßler) - 3

Spielfilm:  0:1, 0:4, 1:4, 1:7, 4:10, 6:15, 7:16 (30.), 7:17, 9:17, 10:20, 14:23, 18:23, 18:25, 18:28 (60.).

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