Inhalt: Handball: 2. Herren: HSG Nienburg - HSG Rhumetal 29:23 (20:10)

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Handball: 2. Herren: HSG Nienburg - HSG Rhumetal 29:23 (20:10)

HSG-Zweite holt wichtige Punkte im Abstiegskampf. Am Samstagabend stand für die Verbandsliga-Handballer der HSG Nienburg das vorletzte Heimspiel der Saison an.

David SchöneDie Harke, Keßler

In der Nienburger Meerbachhalle konnte man den Tabellensiebten der HSG Rhumetal nach starker ersten Halbzeit mit 29:23 (20:10) schlagen. Das Spiel hatte von einer blutigen Nase bis zur blauen Karte alles zu bieten, was ein richtiges Handballsiel ausmacht. 

Bereits vor Spielbeginn war jedem Nienburger die Wichtigkeit des Spiels bekannt: Ein Sieg ist Pflicht. Bereits nach drei gespielten Minuten wurde es laut in der Meerbachhalle. Ein Strafwurf des Rhumetaler Toptorschützen Falkenhain flog an den Kopf von Keeper Schöne. Nach kurzer Absprache unter den Unparteiischen gab es zu Recht die rote Karte, gefolgt von der blauen Karte (mit Bericht) wegen Meckerns. Da die Gäste mit einem Kader von nur elf Spielern nach Nienburg reiste, spielte das der HSG in die Karten. Nach ausgeglichener Anfangsphase mussten die Gastgeber erstmals einen drei-Tore-Rückstand (10. Spielminute) hinnehmen. Doch keiner hat damit gerechnet, was dann geschah: Tor um Tor konnten die Nienburger, angeführt vom starken Torhüter David Schöne, erzielen. Aus dem 4:7-Rückstand konnte man nach einem 11:0-Lauf (!) auf 15:7 davonziehen (21. Spielminute). Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr wurde ordentlich zugepackt. „Von der zehnten bis zur 30. Spielminute haben wir es in Angriff und Abwehr sehr gut gemacht und den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut“, lobt auch Trainer Steven Schäfer. Die Schiedsrichter mussten die Partie immer wieder aufgrund von Verletzungen unterbrechen. Unter anderem Raschke musste Mitte der ersten Halbzeit mit blutiger Nase ausgewechselt werden. Bis zum Halbzeitpfiff konnte man den Vorsprung auf 20:10 ausbauen. In der Halbzeitansprache warnte Trainer Schäfer: „Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs werden entscheidend sein.“ Nach erneut ausgeglichener Anfangsphase konnte sich die HSG Rhumetal langsam herankämpfen. Doch beim Stand von 23:17 zugunsten der Nienburger zeigten die Gastgeber Moral und zogen wiederum auf 26:17 davon. Im weiteren Verlauf des Spiels konnte man das Ergebnis souverän verwalten, ohne den Gegner nochmal herankommen zu lassen. Mit der letzten Aktion des Spiels hält Torhüter Meierhans einen freien Wurf der Gäste – danach ist Schluss und die Nienburger konnten die zwei wichtigen Punkte feiern.

„Wir haben es in der ersten Halbzeit wirklich gut gemacht. In der zweiten Hälfte hatten wir zu viele Einzelaktionen und haben viele Chancen liegengelassen. Ein großes Kompliment an die Zuschauer, die zahlreich erschienen sind und uns unterstützt haben“, lautet das Fazit Schäfers. Ein besonderes Lob hat er an seine beiden Torhüter: „Sowohl Schöne als auch Meierhans haben ein super Spiel gemacht.“

Trotz des Sieges haben die Nienburger den Sprung auf die Relegationsplätze verpasst. Sowohl der MTV Geismar als auch der SV Altencelle konnten ebenso wie die HSG doppelt Punkten. Die letzten sechs Plätze trennen somit gerade mal zwei Punkte. Es bleibt also weiter spannende im Abstiegskampf. Nach einer spielfreien Woche geht es für die Oberliga-Reserve in zwei Wochen weiter. Dann steht die längste Reise der Saison zum Tabellenführer aus Duderstadt an.

HSG Nienburg II: Meierhans 2 geh. 7m, Schöne 1 geh. 7m – Bergmann 2, Raschke 5, Dehmel 1, Wetendorf 6, Rohlfs 4, Helbig, Menze 1, Hain, Kralisch 1, Hildebrandt 5, Bargemann 4

Strafwürfe: 0/2 (Bergmann & Hildebrandt scheitern) – 1/4

Zeitstrafen: 0 – 4

Disqualifikation mit Bericht: Falkenhain (HSG Rhumetal)

Zuschauer: 80

Spielfilm: 1:3, 4:7, 15:7, 17:8, 20:10 (30.), 22:12, 23:17, 26:17, 27:20, 29:23 (60.)

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