Inhalt: Handball: 2. Herren: HSG Nienburg - TG Münden 28:27 (13:14)

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Handball: 2. Herren: HSG Nienburg - TG Münden 28:27 (13:14)

Krimi pur - HSG Nienburg II bezwingt Münden mit 28:27

F. KühlckeDie Harke, Nußbaum

LIEBENAU. Es ist geschafft. Nach sechs verlorenen Spielen in Folge haben die Verbandsliga-Handballer der HSG Nienburg II endlich den ersten Sieg eingefahren. In einem packenden Krimi, in dem es bis zur letzten Sekunde spannend blieb, setzte sich das Team von Trainer Steven Schäfer hauchdünn mit 28:27 (13:14) gegen die TG Münden durch.

Die Nienburger gingen mit hohen Erwartungen in die Partie. Marcel Menze zum 3:1, Paul Hildebrandt zum 4:2 – der Start gelang den Rot-Schwarzen gut. Münden machte es der Schäfer-Sieben immer schwerer und verworfene Tormöglichkeiten brachten die TG heran und schließlich sogar knapp in Führung.

Beim Stand von 13:14 ertönte die Halbzeitsirene. Den Auftakt in den zweiten Durchgang verschliefen die Nienburger komplett. In den ersten fünf Minuten gelang der HSG gar nichts – Münden zog auf 19:13 davon. Die siebte Niederlage in Folge schien schon in der Luft zu liegen. Aber Finn Kühlcke trieb seine Jungs voran, erzielte selbst elf Tore und motivierte dadurch seine Mitspieler. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich wieder heran, glichen schließlich in der 53. Minute durch Geburtstagskind Alexander Hesslau zum 23:23 aus.

Die Schlussphase war an Spannung kaum zu überbieten. Nico Backs erzielte für Münden drei Zeigerumdrehungen vor Schluss das 26:25, zwölf Sekunden später netzte Kühlcke schon zum Ausgleich ein. Die 27:26-Führung durch Hesslau hatte ebenfalls nur kurz bestand. 31 Sekunden hatten die Nienburger noch, und waren aufgrund einer Roten Karte gegen Kühlcke in Unterzahl; die Schiedsrichter hatten einen Schubser gesehen. Dennoch: Sieben Sekunden vor dem Ende jagte A-Junior Bjarne Niemeyer das Spielgerät zum Sieg in die Maschen. Die Liebenauer St. Laurentius-Halle bebte – die Freude bei der HSG kannte keine Grenzen.

Trainer Steven Schäfer: „Zur Halbzeit hätte keiner mehr auf uns gewettet. Die Jungs haben nie aufgegeben, ich bin immer noch sprachlos.“

HSG Nienburg II: Rosinski, Juchelka – Fiebiger 1, Grabisch 1, Kühlcke 11 , Hesslau 2, Wetendorf, Rosinski, Block, Menze 3, Raschke 1, Hain 2/2, Hildebrandt 4, Päßler, Niemeyer 3.

Strafwürfe: 2/3 (Johannes Hain scheitert) – 2.

Zeitstrafen: 1 (Marcel Menze) – 4.

Rote Karte: Nienburgs Marcel Menze (48.) und Finn Kühlcke (59.).

Zuschauer: 180

Spielfilm: 3:1, 4:4, 7:7, 9:8, 11:12, 13:14 (30.), 13:19, 15:20, 19:21, 21:22, 23:24, 25:25, 28:27 (60.).

Quelle: Die Harke vom 04.11.2019; Philipp Keßler

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