Inhalt: Handball: 2. Herren: HSG Oha - HSG Nienburg 27:24 (15:10)

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Handball: 2. Herren: HSG Oha - HSG Nienburg 27:24 (15:10)

Zwei Brüche im Nienburger Spiel - HSG-Zweite schnuppert bei der HSG Oha immer wieder am Punkt – 24:27

Steven Schäfer LachenDie Harke; Keßler

Auch im zweiten Spiel der Handball-Verbandsliga ging die HSG Nienburg II trotz einer deutlichen Leistungssteigerung als Verlierer vom Platz. In Herzberg unterlag das Team der HSG Oha aufgrund einer zu inkonstanten Leistung mit 24:27 (10:15).

Bereits vor dem Spiel musste Trainer Steven Schäfer weitere Hiobsbotschaften einstecken. Mit Jannis Block, Alexander Heßlau und Lars Raschke fielen gleich drei Rückraumakteure krankheitsbedingt oder verletzt aus. Nach der 1:0-Führung der Gastgeber kamen die Schäfer-Jungs gut ins Spiel und gingen in der sechsten Minute erstmals selbst in Führung.

Bis zum zwischenzeitlichen 4:3 (12.) und damit der letzten Führung durch Linkshänder Finn Kühlcke hielten die Nienburger dagegen, verteidigten im Verbund und konnten auch die Zahl der technischen Fehler im Angriff trotz fehlender Patte in Grenzen halten. „Im Anschluss hat sich bei uns wieder der Schlendrian eingeschlichen. Da haben wir zu viele freie Dinger verworfen und waren auch technisch nicht mehr auf dem Niveau wie zu Beginn des Spiels“, kommentierte Schäfer die folgende Phase.

So setzte sich die HSG Oha auf 11:7 (25.) ab, ehe der Nienburger Coach seine erste Auszeit zog. „Ich habe versucht, den Jungs bewusst zu machen, dass sie nicht den Kopf verlieren dürfen.“ Das schien zunächst zu wirken: Paul Hildebrandt verkürzte auf 8:11 (26.) und holte zusätzlich eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe heraus. Der Trainer: „Das war genau die Reaktion, die ich mir erhofft hatte! Aber dann stellen wir uns einfach schlecht an, sind vielleicht auch noch zu grün hinter den Ohren.“

Nach dem 10:15-Halbzeitstand startete die Schäfer-Sieben motiviert, doch schon bald zeigten sich auf beiden Seiten viele Unkonzentriertheiten und Abspielfehler. Daran konnte auch der aushelfende Ex-Kapitän David Schöne im Tor nichts ändern. Immerhin zeigte er einige sehenswerte Paraden, sein Kapitänsnachfolger Tobias Dehmel verkürzte auf 16:19 (43.).

Es folgten ein zweiter Bruch im Spiel der Nienburger und ebenso ein letztes Aufbäumen: Ein Vier-Tore-Lauf führte zum 23:25 (57.). Das war jedoch zu spät: Am Ende stand für die Gäste von der Weser eine 24:27-Niederlage auf der Anzeigetafel. „Alles in allem war das eine Leistung, auf der wir aufbauen können und müssen“, resümierte Steven Schäfer. „Aufgrund der angespannten Personalsituation bin ich mit dem Einsatz der Mannschaft vollkommen zufrieden. Kämpferisch hat heute einiges gestimmt und auch im Vergleich zur Vorwoche haben wir uns deutlich gesteigert.“

Zu nennen ist noch der erste gelungene Senioreneinsatz von Linkshänder Bjarne Niemeyer, den der 17-Jährige mit seinem ersten Verbandsliga-Tor krönte. hai

HSG Nienburg II: Rosinski, Schöne – Block, Dehmel 1, Fiebiger, Hain 7/5, Hildebrandt 5, Kühlcke 3, Menze 1, Niemeyer 1, Päßler, Rohlfs 2, Wetendorf 4
Strafwürfe: 2/2 – 5/5.
Zeitstrafen: 5 – 3 (Finn Kühlcke, zweimal Marcel Menze).
Spielfilm: 1:0, 1:2, 4:3, 6:4, 8:6, 11:7, 14:9, 15:11 (30.), 15:11, 18:12, 19:15, 22:16, 25:19, 25:23, 27:24 (60.).

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