Inhalt: Handball: 2. Herren: TSG Emmerthal - HSG Nienburg 29:23 (14:12)

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Handball: 2. Herren: TSG Emmerthal - HSG Nienburg 29:23 (14:12)

Nach dem 21:21 geht nichts mehr bei der HSG-Zweiten – 23:29 in Emmerthal

Bergmann und HildebrandtSchumann

 Emmerthal. Auf halber Strecke Richtung Emmerthal bemerkten die Handballer der HSG Nienburg II, dass ihre Trikots noch in Liebenau standen, erlebten dann gefühlte 36 Grad Hitze in der Halle und dann lief in der Tasche von Britta Schumann auch noch der Tee aus, sodass die Physiotherapeutin die vorbereitenden Maßnahmen des Verbandsligisten mit dem Hashtag „Läuftbeiuns“ versah. Das Ironie-Motto galt schließlich auch für die Schlussphase im Spiel der Rot-Schwarzen, denn bei der HSG Emmerthal setzte es am Ende ein 23:29 (12:14) – die achte Niederlage in Folge.

Die Rückkehr von China-Student Kai Bergmann, der am Tag zuvor bereits in der Erstvertretung eingesetzt worden war, tat der Zweiten gut, änderte aber nichts daran, dass die Gäste vom Start weg einem Rückstand hinterherliefen. Doch entgegen früherer Anläufe reagierten die HSGer diesmal nicht mit Mutlosigkeit, sondern mit Trotz. Nach dem 12:14-Pausenrückstand rückten Paul Hildebrandt & Co. ihren Gastgebern mächtig auf die Pelle, glichen beim 16:16 erstmals aus, blieben bis zum 21:21 dran, um dann quasi in alle Bestandteile zu zerfallen. Plötzlich ging nichts mehr bei Rot-Schwarz, Emmerthal zog fast mühelos auf 29:22 weg und fuhr einen Sieg ein, dessen Höhe Mitte der zweiten Halbzeit nicht absehbar war. „Wir sollten beantragen, die Spielzeit auf 50 Minuten zu verkürzen“, meinte Sari Schröder, Gattin vom verletzten HSG-Rückraum-Mann Sebastian Schröder.

HSG-Trainer Steven Schäfer hatte schnell den Knackpunkt ausgemacht: Beim Stand von 21:21 scheiterte Nico Kralisch mit einem Siebenmeter-Heber. „Das war ein kleiner Schock für uns. Schade, denn bis dahin haben wir gut gestanden, gut verteidigt. Aber in solchen engen Spielen entscheiden letztlich Kleinigkeiten.“

HSG Nienburg II: Schöne, Rosinski – Stratmann, Hildebrandt 8, Dehmel 3, Bergmann 1, Wetendorf, Menze 1, Bargemann, Dankert 1, Raschke 1, Kralisch 2/1.

Strafwürfe: 5/5 – 1/3 (Mika Dankert und Nico Kralisch scheitern).

Zeitstrafen: 3 – 2 (Marcel Menze, Fynn Bargemann).

Zuschauer: 75.

Spielfilm: 1:1, 3:3, 6:6, 11:6, 12:10, 14:12 (30.), 16:16, 21:21, 25:22, 29:23 (60.).

Quelle: Die Harke vom 11.02.2019; Schwiersch

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