Inhalt: Handball: 2. Herren: TV 1887 Stadtoldendorf - HSG Nienburg 32:24 (19:12)

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Handball: 2. Herren: TV 1887 Stadtoldendorf - HSG Nienburg 32:24 (19:12)

Schneller Rückstand zieht den Zahn - HSG Nienburg II unterliegt 26:34 beim Rangzehnten / Sonnabend wichtiges Kellerduell in Rosdorf

L. RosinskiDie Harke; Schwiersch

Nach zwei Siegen in Folge kehrte gestern wieder Ernüchterrung ein bei den Handballern der HSG Nienburg II: Das Verbandsliga-Schlusslicht musste sich dem gastgebenden Rangzweiten vom TV Stadtoldendorf mit 26:34 (12:19) beugen. Zudem gewann der Vorletzte Geismar das Kellerduell gegen Hildesheim II, was die Situation für Rot-Schwarz im Abstiegskampf nicht vereinfacht.

Unter nicht zwingend optimalen Voraussetzungen hatten die Nienburger die Reise angetreten: Paul Hildebrandt kam in der A-Jugend zum Einsatz, Lasse Wetendorf, René Mehnert und Lukas Stratmann mussten am Sonntag kurzfristig absagen, was die personellen Möglichkeitren arg einschränkte. Und: Trainer Steven Schäfer fehlte aus privaten Gründen – Gattin Birte brachte Anfang vergangener Woche Töchterchen Jette zur Welt – die Familie genoss daher Priorität. Thorsten Büscher sprang als Interimstrainer ein.

Keine neun Minuten dauerte es, da hatte der Favorit alle Weichen siegbringend gestellt, führte 7:1, weitere acht Minuten später war beim 12:4 alles geklärt. Diesem Rückstand lief die HSG-Zweite bis zum Schluss hinterher. Dabei sah Büscher nicht alles schlecht: „Wir haben über weite Strecken zu 99 Prozent gut gedeckt, aber für das fehlende Prozent dann das Tor kassiert.“ Zudem bekam Keeper David Schöne zunächst keine Hand an den Ball, etwas besseren Zugriff fand später Lukas Rosinski.

Nach dem Wechsel konnten die Gäste den Abstand konstant halten. Dennoch stufte Thorsten Büscher das Endresultat als zu hoch ein: „Acht Tore Unterschied sind zu viel, vier wären okay.“ Neben Rosinski verdiente sich auch Kai Bergmann eine gute Note, der neunmal einnetzte und damit bester Schütze seines Teams war.

Bis zum kommenden Sonnabend müssen die Rot-Schwarzen die Pleite wieder aus den Kleidern geschüttelt haben, denn dann gastiert die HSG bei der HG Rosdorf-Grone (18 Uhr). Rosdorf und der MTV Geismar sind die beiden Mannschaften, die es es in der Endabrechnung hinter sich zu lassen gilt. fan

HSG Nienburg II: Schöne, Rosinski 1 geh. 7m – Bergmann 9/1, Raschke 2, Dehmel 6, Rohlfs 1, Menze 2, Dankert 4, Kralisch 1, Bargemann 1.

Strafwürfe: 8/7 – 4/3 (Kai Bergmann scheitert).

Zeitstrafen: 1 – 0.

Zuschauer: 120.

Spielfilm: 4:0, 7:1, 12:4, 16:9, 19:12 (30.), 24:17, 30:22, 34:26 (60.).

Quelle: Die Harke vom 11.03.2019; Schwiersch

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