Inhalt: Handball: 2. Herren: VfB Fallersleben - HSG Nienburg 29:29 (15:17)

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Handball: 2. Herren: VfB Fallersleben - HSG Nienburg 29:29 (15:17)

Nienburger feiern Klassenerhalt - Am Samstagabend stand für die gegen den Abstieg kämpfende HSG Nienburg das letzte und entscheidende Pflichtspiel der Handball-Verbandsliga statt.

HSG 2 in FallerslebenSV Aue Liebenau von 1919 e.V.

Trotz eines 29:29 (17:15)-Unentschieden beim Tabellendritten VfB Fallersleben konnte man den Klassenerhalt feiern.

Vor Anpfiff war das Ziel der Nienburger Reserve klar formuliert. Man benötigt einen Sieg um nicht auf die Schützenhilfe der anderen Mannschaften angewiesen zu sein. Und genau so motiviert begannen die Mannen von Trainer Steven Schäfer die Partie. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte man sich erstmals durch Tobias Dehmel mit zwei Toren absetzen (7:5/13. Spielminute). Bis zum 10:10 in der 20. Spielminute sahen die vielen mitgereisten Nienburger Fans eine ausgeglichene Partie. Doch innerhalb der folgenden vier Minuten konnte man dem Gastgeber ein Tor nach dem anderen einschenken, sodass man sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf 15:11 davonziehen konnte. Nachdem der VfB kurz vor der Halbzeit bis auf ein Tor verkürzen konnte, warf Lukas Stratmann mit der letzten Aktion des ersten Durchgangs das 17:15 zugunsten der Nienburger.

Im zweiten Durchgang konnte die HSG ihre Führung weiter ausbauen und nach einer roten Karte für die Gastgeber (36.) sogar mit sechs Toren davonziehen (22:16/38.). Doch anstatt den Vorsprung weiter auszubauen „haben wir ab der 40. Spielminute aufgehört Handball zu spielen und in der Abwehr nicht mehr richtig zugepackt“, so Trainer Schäfer. Tor um Tor kassierten die Rot-Schwarzen und gingen in der 53. Spielminute erstmals seit der zehnten Spielminute in Rückstand (24:25). Jetzt entwickelte sich ein echter Kampf um jedes Tor. Keine Mannschaft schaffte es sich mit mehr als einem Tor abzusetzen; die Führung wechselte ständig. In der letzten Minute verpassten es beide Mannschaften den Siegtreffer zu erzielen, sodass die Schiedsrichter beim Stand von 29:29 das Spiel abpfiffen.

Jedem Nienburger war nun die Ungewissheit ins Gesicht geschrieben. Man musste hoffen, dass sowohl der MTV Geismar als auch der SV Altencelle parallel nicht gewinnen konnten. Nachdem die Niederlage der Geismarer bereits kurz nach Abpfiff die Runde macht, musste man auf das Ergebnis des SV lange warten. Viele Minuten nach Abpfiff konnten die Nienburger nun endlich den Klassenerhalt feiern: der SV Altencelle verlor ihr Spiel, wodurch sich die HSG den rettenden zwölften Tabellenplatz sichern konnte.

Das Fazit nach Spielschluss von Trainer Steven Schäfer: „Es ist ärgerlich, dass wir den Klassenerhalt nicht aus eigener Kraft geschafft haben. Nachdem wir in der Hinrunde nur sechs Punkte geholt und in den letzten Wochen überragend gespielt haben, haben wir uns das auch verdient. Keiner hat zu Jahresbeginn an uns geglaubt.“ Gleichzeitig mit dem letzten Spieltag war dies auch das letzte Spiel für vier Nienburger. Kapitän David Schöne, René Mehnert, Sebastian Schröder und Nico Kralisch trugen zum letzten mal das Trikot der HSG Nienburg. Während Schöne weiterhin als Torwarttrainer dem Verein erhalten bleibt, hängen Schröder und Mehnert ihre Schuhe endgültig an den Nagel. Kralisch wechselt zur kommenden Saison zu seinem Heimatverein MTV Auhagen.

HSG II: Rosinski, Schöne - Schröder 1, Bergmann 2, Kralisch, Raschke 2, Block 1, Dehmel 6, Rohlfs 6, Stratmann 5, Hildebrandt 2, Bargemann 4/2, Mehnert

Strafwürfe: 1/1 - 2/3 (Bargemann vergibt 1x)

Zeitstrafen: 5 - 2 (Dehmel & Hildebrandt)

Rot ohne Bericht: (VfB Fallersleben/36.)

Zuschauer: 120

Spielfilm: 2:2, 6:8, 10:10, 11:15, 15:17 (30.), 16:22, 20:23, 24:24, 27:27, 29:29 (60.)

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