Inhalt: Handball: Vorbericht 1. Herren: HF Helmstedt-Büddenstedt - HSG Nienburg (08.12.2018 / 18:00 Uhr)

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Handball: Vorbericht 1. Herren: HF Helmstedt-Büddenstedt - HSG Nienburg (08.12.2018 / 18:00 Uhr)

Einen Gang hochschalten - Der Einsatz von HSG-Kapitän Steffen Kaatze ist für das Spiel in Helmstedt noch fraglich

S. KaatzeDie Harke, Keßler

Nienburg. Für die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg steht am Sonnabend eine weite Reise an. Die Tour geht bis an die Grenzregion zu Sachsen-Anhalt, wo die HSG-Schützlinge von Trainer Carsten Thomas auf die HF Helmstedt-Büddenstedt treffen. Anwurf ist um 18 Uhr.

Nach dem deutlichen Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus Münden (39:24), müssen die Nienburger an diesem Wochenende wieder mehrere Gänge hochschalten. Mit den Handballfreunden wird ein ähnliches Kaliber wie beim Auswärtssieg in Söhre erwartet.

„Wir wollen natürlich in Helmstedt gewinnen, aber da muss bei uns schon alles passen“, weiß Thomas um die Stärke des Heimteams. Der Tabellensiebte, der nach zwei sehr guten und stabilen Spielzeiten auch aufgrund von Verletzungen in diesem Jahr etwas schwerer in Tritt gekommen ist, steht mit ausgeglichenem Punkt- und Torverhältnis im Tabellenmittelfeld. Er profitiert zu Teilen von der Nähe zum SC Magdeburg, der bundesweit mit zu den besten Ausbildungsvereinen gehört. Es finden sogar zwei Trainingseinheiten in der Handball-Hochburg statt. So konnte kürzlich auch der Zweitliga-erfahrene Matthias Rudow von einem Engagement überzeugt werden.

Bei der HSG gibt es aber keinen Grund, sich zu verstecken. Nach zuletzt drei Siegen in Folge soll nun der Vierte folgen, um sich endgültig oben festzusetzen und das Wochenende darauf im Heimspiel gegen den Spitzenreiter TuS Vinnhorst den Fans ein echtes Spitzenspiel auf Tuchfühlung anbieten zu können. Der erste Schritt ist aber erstmal etwas Zählbares aus Helmstedt mitzubringen.

Personell kann Thomas aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter Kapitän Steffen Kaatze, der sich im letzten Spiel verletzte, steht ein kleines Fragezeichen. Kaatze als Lenker und Denker im Angriff und in der Defensive wäre ein herber Verlust. Aber wer das Eigengewächs kennt, weiß, dass ihn so schnell nichts davon abhält, das handballerische Schlachtfeld zu betreten.

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