Inhalt: Handball: Vorbericht 1. Herren: HSG Nienburg - MTV Vorsfelde (02.02.2019 / 19:15 Uhr)

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Handball: Vorbericht 1. Herren: HSG Nienburg - MTV Vorsfelde (02.02.2019 / 19:15 Uhr)

Topspiel ohne Steve Kählke - Die HSG Nienburg empfängt am morgigen Sonnabend den Tabellennachbarn MTV Vorsfelde

Steve Kählke in ActionBent Holzmann

Nienburg. Auf die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg wartet am morgigen Sonnabend um 19.30 Uhr der nächste Kracher. Mit dem MTV Vorsfelde stellt sich der derzeitige Tabellenzweite in der Meerbachhalle vor. Dabei ist trotz der Niederlage beim VfL Hameln die Ausgangslage sehr reizvoll.

Mit einem Sieg würden die Nienburger auf einen Punkt an Vorsfelde heranrücken und der Tabellenführer TuS Vinnhorst dürfte sich schon fast mit den Aufstiegs-Feierlichkeiten beschäftigen. Daher sieht HSG-Coach Carsten Thomas auch den Druck bei den Kreis-Wolfsburgern. „Der Anspruch beider Mannschaften ist sehr unterschiedlich. Der MTV will offenkundig hoch und wir stehen derzeit besser da, als wir es vor der Saison gedacht hätten.

Dennoch haben wir das Ziel, jedes Heimspiel zu gewinnen“, gibt Thomas die klare Marschroute vor. Dass die HSG gerade in der Meerbachhalle nur schwer zu schlagen ist, musste zuletzt der Liga-Primus aus Vinnhorst schmerzlich erfahren. Die Vorsfelder sind personell aber auch nicht viel schlechter aufgestellt, sodass in diesem Duell alles möglich ist.

Schmerzlich vermissen wird Thomas seinen Kreisläufer Steve Kählke, der in den vergangenen Spielen nicht nur offensiv einen guten Job auf einer für ihn neuen Position machte, sondern auch im Defensiv-Mittelblock eine entscheidende Säule mit Steffen Kaatze bildete. Kählke fehlt am Wochenende aus beruflichen Gründen – er ist beim Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf angestellt, die am Sonnabend im Europopokal auf die Mazedonier RK Eurofarm Rabotnik treffen. Thomas hat aber bereits mehrere Ideen, wie er diese Schlüsselposition besetzen will, ließ sich aber verständlicherweise nicht weiter in die Karten schauen.

Bei den Vorsfeldern sticht vor allem Linkshänder Bert Hartfiel aus einem starken Kollektiv hervor, der zuletzt gegen die Drittvertretung des TSV Burgdorf nicht eingesetzt wurde, gegen die Nienburger aber wieder an Bord sein dürfte. Hartfiel war bisher in jedem dieser Duelle ein großer Faktor. Vergangene Saison erzielte er in Hin- und Rückspiel insgesamt 21 Buden. Hier muss die Nienburger Deckung Zugriff finden, um eine Fortsetzung der Hartfielder Tore-Jagd zu unterbinden. Da wird gerade auf den angeschlagenen Malte Grabisch eine schwere Aufgabe zukommen.

Auch das Rückzugsverhalten, gerade gegen den schnellen Linksaußen Lars Hoffmann, der mit seiner Drittliga-Erfahrung einen enormen Wert für den MTV aufweist, wird ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein. Im Hinspiel musste sich die HSG unnötigerweise mit 34:37 geschlagen geben. Damals waren die Rot-Schwarzen sicherlich nicht die schlechtere Mannschaft, aber auch hier bewies sich, dass in einem Duell auf Augenhöhe auch die kleinen Dinge den Unterschied machen können.

Mit der lautstarken Unterstützung einer voraussichtlich vollen Halle wollen Kapitän Steffen Kaatze und seine Mannen dieses Mal das Momentum auf ihrer Seite haben.

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