Inhalt: Handball: Vorbericht 1. Herren: HSG Nienburg - TV Jahn Duderstadt (07.12.2019 / 19:30 Uhr)

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Handball: Vorbericht 1. Herren: HSG Nienburg - TV Jahn Duderstadt (07.12.2019 / 19:30 Uhr)

Keeper Ludwig Meierhans darf bei der HSG Oberliga-Luft schnuppern - HSG Nienburg empfängt am Samstag den TV Jahn Duderstadt

L.MeierhansDie Harke; Keßler

Nur noch in die Winterpause retten, so lautet die Devise der HSG Nienburg in der Handball-Oberliga. Das Team von Trainer Carsten Thomas ist personell arg gebeutelt und muss sich für das Heimspiel am Sonnabend gegen den TV Jahn Duderstadt Verstärkung aus der Zweitvertretung holen. Anwurf ist in der Meerbachhalle um 19.30 Uhr.

Rot-Schwarz hat die Reset-Taste gedrückt: Von der deutlichen Pleite beim Spitzenreiter MTV Braunschweig (27:43) vom vergangenen Wochenende wollen die Nienburger nichts mehr wissen. Trainer Thomas stellt klar: „Braunschweig ist in dieser Spielzeit das absolute Maß der Dinge in der Liga. Sie waren uns in allen Belangen überlegen, daher geht die Niederlage in Ordnung und wir haken sie einfach ab.“

Eine schwerwiegende Folge hat das Braunschweig-Spiel allerdings doch für die HSG: Kapitän Steffen Kaatze verletzte sich bereits in der Anfangsphase am Fuß und musste ausgewechselt werden. Aktuell lautet der Verdacht: Riss des Syndesmosebandes. Ein MRT-Termin steht noch aus – sollte die Annahme stimmen, droht Kaatze eine mehrmonatige Pause.

Die personellen Sorgen bei Carsten Thomas werden somit noch größer, denn auch Constantin von Müller fehlt verletzungsbedingt weiterhin. Zudem wird Jan Büscher aus beruflichen Gründen am Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Malte Grabisch und Sören Fennekoldt sind angeschlagen, konnten kaum trainieren – ebenso wie Arnar Gudmundsson, der auf Montage wochentags unterwegs ist. Da die HSG-Zweitvertretung erst am Sonntag in der Verbandsliga gefragt ist, nutzen die Weserstädter die U21-Regelung und leihen sich Paul Hildebrandt und Finn Kühlcke aus.

Auch Zweite-Keeper Ludwig Meierhans darf Oberliga-Luft schnuppern, denn Torwart Matthias „Matze“ Ende fehlt ebenfalls. Thomas: „Die vielen Verletzungen machen es uns wirklich nicht leicht. Wir sind froh, wenn wir bald in die kurze Winterpause gehen.“

Der kommende Gegner hat vier Punkte weniger als die Nienburger und steht zwei Plätze hinter ihnen auf Rang sieben. Duderstadts Stärke trägt vor allem einen Namen: Justin Brand. Er erzielte bereits 82 Saisontore und führt die Torjägerliste der Oberliga an – vor Nienburgs Malte Grabisch, der mit 73 Buden dahinter weilt. Auch die beiden Kroaten Deni Skopic und Kristijan Smiljic dürfen die Nienburger am Sonnabend nicht außer Acht lassen. Coach Thomas meint: „Duderstadt ist ein starker Gegner, der uns enorm fordern wird. Sie haben viele kräftige Jungs, die wir speziell über unser Tempospiel fordern müssen. Es wird eine Frage der Willensstärke – wir brauchen die lautstarke Unterstützung unseres Heimpublikums, um zusätzliche Kraft zu generieren. Wir wollen auch gegen Duderstadt daheim gewinnen, die weiße Weste soll gewahrt werden.“

In dieser Saison gewann die HSG alle fünf Heimspiele, im laufenden Kalenderjahr ging von den insgesamt 13 Partien in der heimischen „Meerbacharena“ lediglich eins verloren; 34:41 gegen den MTV Vorsfelde Anfang Februar. Zwei Remis trüben die ansonsten bärenstarke Heimbilanz nur minimal.

Quelle: Die Harke vom 06.12.2019; Philipp Keßler

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