Inhalt: Handball: Vorbericht 1. Herren: HV Barsinghausen - HSG Nienburg (09.03.2019 / 19:00 Uhr)

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Handball: Vorbericht 1. Herren: HV Barsinghausen - HSG Nienburg (09.03.2019 / 19:00 Uhr)

Wer hat die Leichtigkeit verbaselt? - Die HSG-Männer gastieren beim angeschlagenen HV Barsinghausen

Verzweiflung und HaarausfallDie Harke; Schwiersch

Nienburg. Die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg haben zwar nur 3:7 Punkte aus den jüngsten fünf Spielen geholt, dennoch will man im rot-schwarzen Lager nichts von einer Krise wissen. Und doch stellt sich die Frage, wo die Leichtigkeit der Hinserie abhanden kam. Vielleicht ist der nächste Gegner somit genau der richtige: Der HV Barsinghausen steht mit lediglich zehn Punkten auf der Habenseite auf Rang zwölf und nur aufgrund der besseren Tordifferenz nicht auf einem Abstiegsplatz. Beginn ist am morgigen Sonnabend um 19 Uhr in der dortigen „Glück-auf-Halle“.

Die Nienburger bleiben trotz der zurückliegenden eher mäßigen Ergebnisse gelassen. Grund dafür sind die meist ordentlichen Leistungen, die die Mannschaft zeigte. Vielmehr fehlt es der Sieben von Trainer Carsten Thomas durch die Negativerlebnisse etwas an Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit. „Die Bälle, die wir in der Hinrunde noch versenkt haben, landen zur Zeit an den Händen des gegnerischen Torwarts“, bemängelt der Coach. „Das Spiel gegen ‚Basche‘ wird mit Sicherheit in den ersten Minuten entschieden. Wir müssen von Beginn an hellwach sein.“ Zuletzt liefen die Mannen um Kapitän Steffen Kaatze immer einem Rückstand hinterher. Das soll nun besser laufen, am Besten wie im Hinspiel: Schon nach fünf Minuten führte die HSG bereits mit 6:0.

Morgen trifft Nienburg auf eine Mannschaft, die sich trotz Qualität tief im Abstiegskampf befindet. Der Drittletzte wartet seit Anfang Dezember auf einen doppelten Punktgewinn und wirkte zuletzt sehr verunsichert. Der Mannschaft von Trainer Jürgen Löffler fehlt es etwas an Kadertiefe, aber die ersten sieben, acht Spieler haben überdurchschnittliche Fähigkeiten. So können ein Julian Frädermann, Torsten Lippert oder auch ein Johannes Sonneborn den Unterschied ausmachen.

Thomas fordert von seiner Truppe wieder mehr Aggressivität in der Deckung. Kapitän Steffen Kaatze: „Wir spielen in der Abwehr manchmal zu schlau.“ Eine kompakte Deckung und Effektivität im Torabschluss werden die Schlüssel zum Erfolg sein. Personell muss Thomas vermutlich verletzungsbedingt auf den zuletzt starken Constantin von Müller verzichten. Rückraumspieler Paul Hildebrandt wird in der A-Jugend und in der Zweitvertretung benötigt, ansonsten sind alle Spieler an Bord.

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