Inhalt: Handball: Vorbericht 2. Herren: HSG Oha - HSG Nienburg (14.09.2019 / 17:00 Uhr)

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Handball: Vorbericht 2. Herren: HSG Oha - HSG Nienburg (14.09.2019 / 17:00 Uhr)

„Müssen über den Kampf kommen“ - Nienburger Zweitvertretung gastiert bei der HSG Osterode/Harz

J. Haindie Harke, Nußbaum

Nach einer bitteren 26:29-Heimniederlage im ersten Spiel der Saison gegen die Reserve von Eintracht Hildesheim steht für die HSG Nienburg II das zweite Saisonspiel auf dem Plan. Dies führt die Handballer von Trainer Steven Schäfer zum Verbandsliga-Duell gegen die HSG Oha (Osterode/Harz), wo man am Sonnabend um 17 Uhr in Herzberg gastiert.

„Wir müssen es schaffen, die einfachen Fehler abzustellen,“ fasst Schäfer kurz zusammen, um die Platte im Harz nicht wieder als Verlierer zu verlassen. Sowohl technische Ungenauigkeiten im Angriffsspiel, als auch zum Teil noch vorhandene Fehler in der Abstimmung der Defensive kosteten den Nienburgern einen Punktgewinn gegen Hildesheim. Dass es nicht leicht wird, diese Mängel nun genau im Spiel gegen den letztjährigen Tabellenvierten aus dem Harz abzustellen, ist allen Beteiligten bewusst. „Gegen die HSG Oha ist es immer hart, auswärts zu bestehen“, weiß Schäfer.

Der Gastgeber trägt seine Heimspiele als einziges Team der Liga ohne die geliebten Haftmittel aus, womit sich einige Gastteams in der Vergangenheit immer wieder schwertaten. So erspielten die Harzer sich in den abgelaufenen Spielzeiten den Großteil ihrer Punkte vor heimischer Kulisse. „Ohne Patte wird es natürlich schwer, die Anzahl der technischen Fehler zu minimieren. Genau daran müssen die Jungs aber arbeiten, damit wir uns keine einfachen Gegentore einfangen“, meint Schäfer.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Linkshänder Lars Raschke und Niko Rohlfs krankheitsbedingt die Woche über beim Training passen mussten. Hinter ihrem Einsatz am Wochenende steht genauso ein Fragezeichen wie hinter der Belastbarkeit des von Schulterproblemen geplagten Rückraumakteurs Jannis Block, der aber auf jeden Fall im Kader der Nienburger stehen wird.

„Die Vorzeichen könnten ohne Zweifel besser für uns stehen, aber weder die fehlende Patte noch die personelle Situation sollten für den Rest der Mannschaft eine Entschuldigung sein. Das Ganze wird vor allem eine Sache der Motivation, der Einstellung und des Kampfes. Wenn wir in der Abwehr richtig zupacken und ein anständiges Rückzugsverhalten an den Tag legen, schätze ich die Chancen auf den ersten Punktgewinn der Saison als sehr realistisch ein“, prognostiziert Schäfer abschließend.

Quelle: Die Harke vom 13.09.2019; Nußbaum

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