Inhalt: Befüllung von Sandsäcken mit den Sandsackfüllmaschinen geübt

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Befüllung von Sandsäcken mit den Sandsackfüllmaschinen geübt

Die Zug- und Gruppenführer der Bereitschaften übten erstmals mit den neu beschafften Sandsackfüllmaschinen

Nienburg_20190209_News04Uwe Schiebe, Kreisfeuerwehrpressesprecher-Nord

Die Zug- und Gruppenführer der Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord und Süd sowie die Logistikeinheit trafen sich auf dem Baubetriebshof der Stadt Nienburg zu einer Ausbildungseinheit. Ziel der Ausbildungseinheit war die Inbetriebnahme der neu beschafften Sandsackfüllmaschinen. Für den Transport zur Einsatzstelle und das Aufstellen der Maschinen ist die Logistikgruppe unter der Leitung von Ralf Trümmelmeyer zuständig. Die Bereitschaftsführer Torsten Meyer, Nord und Sven Schlüter, Süd teilten das Personal zum befüllen der Sandsäcke ein. Jede Maschine hat jeweils sechs Füllauslässe. Mit dem Teleskoplader der Kreisfeuerwehr wurden die Maschinen mit jeweils einem halben Kubikmeter Sand befüllt. An den Auslässen rieselte dann der Sand in die Kunststoff- oder Jutesäcke die dann mit Rödeldraht verschlossen wurden. Auf diese Weise können 4000 bis 6000 Säcke in der Stunde befüllt werden. Jeder Sack wiegt etwa 15 Kilo und wird zunächst auf Paletten zwischen gelagert um später mit Lastwagen oder anderem Gerät an die jeweilige Einsatzstelle zu transportieren. Den Strom zum Betreiben der Sandsackfüllmaschinen lieferte das bei der Ortsfeuerwehr Huddestorf stationierte Notstrom-aggregat. Die Jutesäcke haben beim Deichbau den Vorteil das sie sich auf Dauer zersetzen und den Boden verdichten oder wenn sie wieder aufgenommen werden kann man sie schreddern. Die Kunststoffsäcke müssen auf jeden Fall nach einem Einsatz eingesammelt und entleert werden. Im Juli 2017 war die Kreisbereitschaft mehrere Tage im Hochwassereinsatz im Landkreis Hildesheim.

Der Übungsdienst hat gezeigt das man auf jeden Fall ausreichend Personal zum befüllen von Sandsäcken benötigt und Manpower gefragt ist. Die Brandabschnitts-leiter Volker Brinkmann und Ralf Tiedemann kündigten an das es mit verschiedenen Bereitschaftszügen vier weitere Übungsdienste geben wird. Die Bereitschaftsführer dankten der Stadt Nienburg für die Nutzung des Betriebshofes. Der Versorgungszug sorgte mit warmen Getränken für das Wohl der eingesetzten Kräfte.

Text: Uwe Schiebe, KPW - Nienburg - Nord

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