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Dach abgedeckt, Bäume entwurzelt

Windhose richtet großen Schaden an

Steinbrink_20200210_Sturm1Katharina Dröge, Feuerwehrpresseteam SG Uchte

Das Sturmtief „Sabine“ hat auch die Samtgemeinde Uchte nicht verschont. Seit Sonntagnachmittag gegen 15:40 Uhr zählte die Samtgemeindefeuerwehr Uchte über 20 Einsätze. Nahezu alle Feuerwehren der Samtgemeinde waren im Einsatz und mussten große Äste und auch ganze, teilweise entwurzelte Bäume mit Einsatz der Kettensäge und Schleppern von den Fahrbahnen räumen.

In Harrienstedt hatte sich Folie eines Spargelfeldes gelöst und ist auf die angrenzende Kreisstraße 19 geflogen. Es waren mehrere Hundert Meter Folie, die zur Gefahr im Straßenverkehr wurden. Die Feuerwehren Harrienstedt und Kleinenheerse-Glissen haben die Folie zunächst gesichert und anschließend an den Eigentümer übergeben, der dieses dann beseitigte.
Des Weiteren ist in Huddestorf ein Baum an ein Haus gefallen. Dieser wurde von der Feuerwehr beseitigt. Glücklicherweise entstand kein wesentlicher Schaden am Haus.


Noch bis in den Sonntagabend waren die Feuerwehren im Einsatz. Nach einer Einsatzruhigen Nacht, wurden diverse Feuerwehren am frühen Montagmorgen ab halb sechs wieder alarmiert, um zahlreiche Bäume von der B61, Landes- und Nebenstraßen zu entfernen.   Am Montagmorgen gegen halb elf wurden die Ortswehren Steinbrink, Nordel und Essern zu einer technischen Hilfeleistung nach Steinbrink in die Tiefe Riede gerufen. Laut Meldung soll dort durch den Sturm ein Dach abgedeckt worden sein. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass insgesamt vier Gebäudedächer beschädigt waren, Trapezbleche lagen teilweise 150 Meter von dem Gebäude entfernt, Äste lagen auf der Straße. Es wird vermutet, dass dort eine Windhose durchgezogen ist. Das Dach eines Nebengebäudes wurde fast komplett abgedeckt. Um zu vermeiden, dass auch das restliche Dach durch den Sturm abgedeckt wird, Dachteile durch die Luft gewirbelt werden und weiteren Schaden anrichten, wurden die letzten wenigen Trapezbleche durch die Feuerwehr noch vom Dach genommen. Die umherliegenden Dachplatten, schienen so durch die Luft gewirbelt worden sein, dass sie am Dach des Wohnhaues, sowie an einem weiteren Nebengebäude Schaden angerichtet hatten. Zudem wurde das Dach eines weiteren alleinstehenden Nebengebäudes, was als Pferdestall dient, ebenfalls teilweise abgedeckt. Glücklicherweise kam weder Mensch noch Tier zu Schaden. Nach etwa 1,5 Stunden konnten auch die letzten Einsatzkräfte wieder einrücken.

Auch einige 100 Meter weit entfernt an der Landesstraße 343 waren noch Ausläufe der Windhose zu spüren. Dort wurde eine große Eiche durch die Windhose abgebrochen und fiel gegen ein Wohnhaus.  

Text: Katharina Dröge, Feuerwehrpresseteam SG Uchte  

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