Inhalt: Dachstuhlbrand in Asylunterkunft Pennigsehl

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Dachstuhlbrand in Asylunterkunft Pennigsehl

Alle sieben Bewohner der Unterkunft können sich unverletzt ins Freie retten

Pennigsehl_20210417_Einsatz_01Uwe Schiebe, Kreisfeuerwehrpressesprecher-Nord

Großalarm über Sirene und Funkmeldeempfänger löste die Rettungsleitstelle am Samstagabend um 20.05 Uhr die Feuerwehren der Samtgemeinde Liebenau aus. Aus der Asylunterkunft in Pennigsehl in der Straße Übern Braken schlugen aus dem Dach Flammen. Die anrückenden Einsatzkräfte konnten schon aus der Ferne den Rauchpilz und einen Feuerball erkennen. Die sieben Bewohner der Unterkunft hatten selbst das Feuer gemeldet und konnten das Gebäude unversehrt verlassen. Die Feuerwehren Pennigsehl, Liebenau, Binnen, Bühren, Glissen und Hesterberg – Mainsche bauten mehrere Förderstrecken von umliegenden Unterflurhydranten auf und bekämpften die Flammen teilweise unter schwerem Atemschutz aus vier C – Rohren von allen Seiten. Außerdem war die Drehleiter aus Liebenau im Einsatz die von oben die Brandbekämpfung unterstützte. Entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung war auch die Technische Einsatzleitung des Landkreises im Einsatz. Gegen 22.00 Uhr konnte Einsatzleiter Marco Bockhop „Feuer aus“ melden. Mit einer Wärmebildkamera wurde noch nach Brandnestern gesucht. Um kurz nach Mitternacht rückten die letzten Kräfte ein.

Ein Nachbar kümmerte sich um die Unterbringung einer aus dem Irak stammenden Familie mit zwei Kindern. Ein weiteres Paar aus dem Irak wurde zu Bekannten nach Hannover gebracht. Ein Mitarbeiter der Samtgemeinde Liebenau sorgte für die Unterbringung einen polnischen Obdachlosen.

Brandabschnittleiter Süd Ralf Tiedemann und sein Stellvertreter Bernd Hachmeyer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte waren zwei Rettungswagen und ein NEF vor Ort. Das Gebäude ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Es waren insgesamt 88 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Text: Uwe Schiebe, KPW - Nienburg - Nord

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