Inhalt: Fast 700 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr

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Fast 700 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr

Gut besuchte Versammlung mit Vortrag über Datenschutzrichtlinien

Nienburg_20190208_News_01Uwe Schiebe, Kreisfeuerwehr-Pressesprecher BA Nord

Zu einer Versammlung der Kinderfeuer-wehrwartinnen und Kinderfeuerwehrwarte hatte die Fachbe-reichsleiterin Kinderfeuerwehren, Sabrina Harms in die Feuerwehrtechnische Zentrale nach Nienburg eingeladen. Der Einladung waren 42 Personen gefolgt. Sabrina Harms berichtete das es mittlerweile im Landkreis Nienburg 41 Kinderfeuerwehren mit 276 Mädchen und 407 Jungen, also insgesamt 683 junge Brandschützer gibt. Im letzten Jahr konnten 59 Kinder in die Jugendfeuer-wehr übergeben werden. Es gab aber auch 154 Austritte die noch genauer analysiert werden sollen, um festzustellen warum, wieso, weshalb die Kinder sich von der Feuerwehr wieder verabschiedet haben.

Sabrina Harms und ihre Stellvertreterin Sandra Winkler informierten über den Runderlass Jugendarbeit in der Feuerwehr. Mitglied in der Kinderfeuerwehr können Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren werden. Betreuerinnen und Betreuer müssen nicht Mitglied in einer Feuerwehr sein, sollten aber geeignet sein für die Jugendarbeit. In der Kinderfeuerwehr gibt es keine feuerwehrtechnische Ausbildung, sondern lediglich eine feuerwehrtechnische Anleitung. Es wird empfohlen die Kinder mit Warnwesten und Schutzhandschuhen auszustatten. Da Schutzhandschuhe in den kleinen Kindergrößen ziemlich teuer sind, wären auch Handschuhe aus dem Baumarkt zu deutlicher günstigeren Preisen ausreichend und erlaubt.

Einen sehr ausführlichen Vortrag zum Thema Datenschutzrichtlinien hielt Madlien Horlbeck vom Kreisjugendring. Entsprechend der Datenschutz-grundverordnung sollten sich Kinder- und Jugendwarte ein Schriftstück mit der Erlaubnis zum Erheben, speichern und weitergeben von Daten, sowie eine Fotoerlaubnis von den Eltern der Kinder und Jugendlichen geben lassen. Personen unter 16 Jahren benötigen immer die Einwilligung der elterlichen Verantwortlichen. Sandra Winkler forderte die Kinderfeuerwehrwarte auf Beiträge und Berichte für die Homepage einzureichen.

Text: Uwe Schiebe, KPW - Nienburg - Nord

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