Inhalt: Forschungsprojekt Burg Wölpe 2019 ging zu Ende

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Forschungsprojekt Burg Wölpe 2019 ging zu Ende

Grabung Wölpe 2019-01Museum Nienburg/Weser

Zu Gast waren 18 australische Studenten, ein Dozent und ein Professor des Fachbereichs Archäologische Wissenschaften, dort School of Archaeology & Anthropology genannt. Sie wurden unter der bewährten und fachkundigen deutschen Grabungsleitung des Göttinger Archäologen Frank Wedekind auf der Burg betreut. Museumsleiterin Dr. Kristina Nowak-Klimscha freute sich sehr über die Kooperation, die nun ins dritte Jahr ging: „Es ist eine tolle Auszeichnung für das Museum, für die Stadt, dass eine große Universität von der anderen Seite der Erde Interesse an einer Zusammenarbeit hat und dann auch noch Drittmittelgeber das Projekt für förderwürdig erachten.“ Einige der Studenten aus dem letzten Jahr waren aufgrund der positiven Erfahrungen erneut dabei – für andere war es der erste Aufenthalt in Deutschland überhaupt. 

Bei der Burg Wölpe handelt es sich um den Stammsitz der Grafen Wölpe, sie wird Mitte des 12. Jahrhunderts das erste Mal in den Schriftquellen erwähnt. Die Burg wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt befand sich dort bis ins 19. Jahrhundert Gebäudes des Amtes Wölpe – aber über die Bebauung selbst ist noch wenig bekannt.

In der letzten Grabungskampagne wurden Teile eines Gebäudes angeschnitten – in diesem Jahr sollte nun der komplette Grundriss erfasst werden. Es ist aufgrund der Lage und des Baumaterials ein Gebäude aus der Anfangszeit der Burg.


Die Öffentlichkeit wurde natürlich über den Fortgang der Arbeiten informiert – am 18.9.2019 von 13.00 bis 17.30 Uhr fand der „Tag der offenen Grabung“  statt. 

Die Grabungskampagne 2019 endete am 22. September.

Das Projekt wurde gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, den Landschaftsverband Weser-Hunte und die Wirker-Stiftung. Darüber hinaus fand das Projekt tatkräftige Unterstützung durch den Arbeitskreis Burghügel Wölpe, dessen Mitglieder für die Vorbereitung des Geländes gesorgt hatten und auch sonst immer mit unkomplizierter Hilfe zur Verfügung standen.

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