Inhalt: Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Langendamm

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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Langendamm

„Man kann nur Danke sagen, denn für mehr ist kein Geld da!“

20191130-LgdMarc Henkel, Pressesprecher der FF Stadt Nienburg/Weser und der Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser

Von sinkenden Mitgliederzahlen in den Reihen der Einsatzabteilung war bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langendamm zu hören. Hier schrumpfte die Bereitschaft für den Dienst am Nächsten um 13 Mitglieder auf insgesamt 47 Einsatzkräfte (davon 8 weiblich). Gleichzeitig sank aber auch, zwar nur sehr gering, die Zahl der Einsätze von 39 auf 37. Diese setzten sich hauptsächlich aus Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen zusammen.

Die sinkenden Zahlen waren aber für die Mitglieder der Feuerwehr Langendamm kein Grund, den laufenden Ausbildungs- und Dienstbetrieb herunterzufahren. Die insgesamt 208 Mitglieder leisteten knapp über 13.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Diese setzten sich aus Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene aber auch aus der Teilnahme oder Ausrichtung örtlicher Veranstaltungen zusammen.

Man habe die sinkenden Mitgliederzahlen im Auge war von Wilhelm Schlemermeyer, der die Grüße des Rates der Stadt Nienburg/Weser und des Ortsrates Langendamm überbrachte, zu hören. „Quereinsteiger gibt es kaum, daher sind die Kinder- und Jugendfeuerwehren ein wichtiges Instrument zur Nachwuchsgewinnung!“ so Schlemermeyer. Die Stadt Nienburg/Weser hatte im laufenden Jahr eine Ehrenamtsrichtlinie verabschiedet, die das Ehrenamt attraktiver machen soll. Erste „Früchte“ dieser Richtlinie konnten während der Versammlung die Atemschutzgeräteträger in Empfang nehmen. Mit einer Prämie wurden diese ausgezeichnet, da diese stets die gesetzlichen und versicherungstechnischen Anforderungen für den Einsatz unter schwerem Atemschutz in den vergangenen 12 Monaten erfüllten.

Konstant blieben die Mitgliederzahlen beim Ehemaligen-Spielmannszug der Ortsfeuerwehr. Die 30 Musiker leisteten 628 Stunden und zahlreichen Auftritte.

Die Grüße der Stadtfeuerwehr überbrachte der stellvertretende Stadtbrandmeister Udo Kowalzik. Dieser lobte die gute Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren aber auch mit dem Rat und der Verwaltung.

Lob sprach auch Tim Hauschildt aus, der die Grüße des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung der Stadt Nienburg/Weser übermittelte. „Für die Feuerwehr Langendamm wird es in den kommenden Jahren ein paar Neuerungen geben!“ und sprach damit die Bezuschussung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges an. Die Planungen für den Neubau des Feuerwehrhauses seien, so Hauschildt, auch am Laufen.

Drei Veränderungen gab es aber für die Feuerwehr Langendamm schon während der Versammlung. Als neuer Jugendfeuerwehrwart wurde für Petra Ottens Florian Habbe von den Mitgliedern bestätigt. Neue stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin wurde Katharina Ottens. Die Belange der 16 bis18-Jährigen übernimmt von nun an Joshua Eickmann.

Neue Kassenprüferin ist Petra Ottens.

Beim Tagesordnungspunkt Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen wurde Alexander Schulz in den Reihen der Einsatzabteilung aufgenommen und zum Feuerwehrmann befördert. Neue Dienstgrade erhielten auch Sven Holthöfer (Hauptfeuerwehrmann) und Petra Ottens (Erste Hauptfeuerwehrfrau). Zum Löschmeister wurde Marcel Hartmann befördert.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Gerd Hartmann und für 40-jährige Mitgliedschaft Petra Ottens mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Verbandsabzeichen des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes erhielten für 40 Jahre Dietmar Ottens, für 50 Jahre Horst Hoch und für 60 Jahre Gerhard Riedel. Helmut Thies, der leider nicht der Versammlung beiwohnen konnte wird in den kommenden Tagen für 70-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Am Ende der Versammlung dankte Ortsbrandmeister Michael Wulff seinen Mitgliedern für deren Engagement in 2019. Besonderer Dank galt Petra Ottens, die die Leitung der Jugendfeuerwehr in neue Hände gegeben hat. Mit einem Präsent und den Worten „Man kann nur Danke sagen, denn für mehr ist kein Geld da!“ lobte der Ortsbrandmeister ihre Arbeit in den vergangenen Jahren.

Text: Marc Henkel, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nienburg/Weser

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