Inhalt: Jugendfeuerwehr Anemolter-Schinna vergibt dreimal Platz 1 für einhundertprozentige Dienstbeteiligung

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Jugendfeuerwehr Anemolter-Schinna vergibt dreimal Platz 1 für einhundertprozentige Dienstbeteiligung

Viele Jahre war die Jugendfeuerwehr Anemolter-Schinna fest in der Hand der weiblichen Jugendlichen. Doch das hat sich im letzten Jahr geändert.

20190202_JHV_JFW_Anemolter-Schinna.JPGAnnika Klepper, Feuerwehr-Pressewartin Samtgemeinde Mittelweser

Viele Jahre war die Jugendfeuerwehr Anemolter-Schinna fest in der Hand der weiblichen Jugendlichen. Doch das hat sich im letzten Jahr geändert. Mit den Neuzugängen Zoe Schmülling, Janis Hormann und Dustin Hormann ist die Zahl der Mitglieder inzwischen auf 12 angewachsen. Die Geschlechterverteilung liegt bei sieben Jungen und fünf Mädchen. Eine kurze und schmerzlose Angelegenheit der diesjährigen Jahreshauptversammlung war der Tagesordnungspunkt Wahlen. Alle Funktionsträger wurden in ihren Ämtern bestätigt und einstimmig wiedergewählt. Somit bleiben im Amt Henry Rode als Jugendsprecher, Sebastian Schnase als dessen Stellvertreter, Stine Feegel als Schriftwartin und Angelina Freitag als deren Stellvertreterin. Um die finanziellen Dinge kümmert sich Jonathan Schwiering. Zum Kassenprüfer wurde Jan Lennard Elbers ernannt. Kein Ranking gab es in diesem Jahr bei der Verteilung der Präsente für die höchste Dienstbeteiligung. Jugendwart Michael Wehrse konnte aus seiner Freude keinen Hehl machen, dass er gleich drei Mal die Bestnote für eine einhundertprozentige Dienstbeteiligung vergeben konnte. Dreimal Platz Eins ging daher an Stine Feegel, Henry Rode und Sebastian Schnase.

Auch mit den Wettbewerbsleistungen war Michael Wehrse nebst seinem Betreuerteam im vergangenen Jahr durchaus zufrieden. Die Saison ging mit zwei ersten Plätzen an einem Tag im Mai schon richtig gut los. Aufgrund einer schlechten Bewertung fielen die Kreiswettbewerbe dann allerding nicht zufriedenstellend aus. Die anschließenden Wettbewerbe liefen dann wieder deutlich besser. Beim jahresabschließenden Nachtmarsch konnte die Jugendfeuerwehr Anemolter-Schinna ihren Heimvorteil bestens nutzen und das Jahr noch einmal mit einem 1. Platz zum Abschluss bringen.

Auch sonst war viel los im letzten Jahr. Dieses begann mit Spiel, Sport und theoretischem Feuerwehrwissen. Der sportliche Dienst findet inzwischen alle 14 Tage in der Halle an der Weserkampfbahn zusammen mit der Jugendfeuerwehr Holzhausen statt. Eine Bereicherung für alle Beteiligten. Mit der Umstellung auf Sommerzeit wird auch der Dienst nach draußen verlegt. Man bereitet sich für die Wettbewerbssaison vor. Den Höhepunkt des Jahres bildet landauf landab das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager. Etwas kleiner und schnuckeliger gehalten ist dagegen das Samtgemeindezeltlager, bei dem aber auch alle Teilnehmer mit viel Spaß bei der Sache sind. Einen größeren Ausflug haben sich die Jugendlichen im letzten Jahr mit dem Besuch des VW-Geländes inklusive Besichtigung des „phaeno“ gegönnt. Zum festen Bestandteil des Jahresprogramms gehören in Anemolter-Schinna die regelmäßigen Altpapiersammlungen. In diesem Jahr wird die Jugendfeuerwehr am Sonnabend vor dem 3. Advent einen Weihnachtsmarkt ausrichten, welcher musikalisch durch das Blasorchester Anemolter-Schinna unterstützt wird. Ein Event, welches man sich schon jetzt im Kalender notieren sollte.

Da die Jahreshauptversammlung einen insgesamt zügigen Verlauf nahm, wollten sie anwesenden Gäste, unter ihnen Bürgermeister Friedhelm Siemann, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kruse, der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Tristan Müller, Gemeindejugendfeuerwehrwart Arnold Schröder und Ortsbrandmeister Sven Feegel die anvisierte halbe Stunde nicht gefährden. Alle fassten sich in ihren Ansprachen kurz und knapp zusammen. Im Resümee bleibt festzuhalten, dass von allen Gästen die Arbeit der Jugendfeuerwehren sehr geschätzt wird und man darauf hofft, dass möglichst alle Beteiligten auch im weiteren Verlauf ihres Lebens dem Motto der Feuerwehr treu bleiben: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Text: Annika Klepper, Feuerwehrpressesprecherin der Samtgemeinde Mittelweser

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