Inhalt: KALTE ZEITEN – WARME ZEITEN... Von Mammuten und Motoren

Vereine und Verbände Lesezeit ca. 2 Minuten

KALTE ZEITEN – WARME ZEITEN... Von Mammuten und Motoren

Sonderausstellung vom 10. Oktober 2019 bis 29. März 2020 im Fresenhof, Leinstraße 48.

Kalte ZeitenMuseum Nienburg/Weser

Kaltzeiten, Warmzeiten, Klimawandel - das sind Stichworte, die gerade heute nichts an ihrer Aktualität und Faszination verloren haben. Das Museum Nienburg vergleicht in der aktuellen Sonderausstellung den natürlichen Wechsel von Kalt- zu Warmzeiten mit dem Klimawandel unserer Zeit.

In den letzten Jahrhunderttausenden war es mehrfach „warm" und „kalt" in der Mittelweserregion. Tiere wie das Mammut oder das Wollnashorn bevölkerten in der letzten Kaltzeit die Landschaft. Vor rund 14.000 Jahren änderte sich das Klima dramatisch; Wälder entstanden, wo bis dahin Steppe gewesen war. Doch wie passten sich Tiere und Menschen der sich verändernden Lebenswelt an? Welche Tiere starben aus? Diese und andere Fragen beantwortet der erste Teil der Sonderausstellung.

Der zweite Teil der Ausstellung befasst sich mit dem anthropogenen, dem menschengemachten, Klimawandel. Seit der Industrialisierung erhöhte sich der menschengemachte C02-Anteil in der Luft deutlich messbar. Schon im 19. Jahrhundert wurden Theorien über den Treibhauseffekt aufgestellt und auch bereits experimentell bewiesen. Seit den 1970er Jahren herrscht in der Wissenschaft Einigkeit darüber, dass der Mensch für den derzeitigen Klimawandel verantwortlich ist. Politik und Wirtschaft reagierten aber lange Zeit kaum auf die Warnungen der Klimatologen.

Was haben Kühlschränke mit der Erdatmosphäre zu tun? Welche Tierarten sind durch den Klimawandel bedroht, welche gehören zu den „Gewinnern"? Wie ernst sind die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Korallenriffe? Es werden nicht nur die verschiedenen Verursacher des Klimawandels dargestellt, sondern auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klimaentwicklung seit dem 19. Jahrhundert und deren Wahrnehmung in den Medien und in der Politik.

Exponate längst ausgestorbener Tierarten werden durch interaktive Elemente ergänzt. Besucherinnen und Besucher können z. B. ihren „ökologischen Fußabdruck" berechnen und Tipps bekommen, wie das eigene Verhalten zum Klimaschutz beitragen kann. Was bedeutet „Albedo" und wie beschleunigt das Schmelzen der Eisflächen den Klimawandel?

Die Ausstellung ist bis zum 29. März 2020 im Fresenhof, Leinstr. 48 zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.

Zur Sonderausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen und öffentlichen Führungen.

„Klima und Meeresspiegel in der Erdgeschichte“

Vortrag von Dr. Thomas Mann, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), am Donnerstag, 24. Oktober 2019, um 18 Uhr im Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4.

„Gletscher, Moränen, Urstromtal: Wie Mittel- und Unterweser entstanden“

Vortrag von Prof. Dr. Hansjörg Küster, Leibniz Universität Hannover, am Donnerstag,
28. November 2019, um 18.00 Uhr im Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4.

„500.000 Jahre Klimawandel in Mitteleuropa – Der (steinzeitliche) Mensch zwischen Aussterben und Anpassung“

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Terberger, Georg-August-Universität Göttingen, am Donnerstag,
12. Dezember 2019, um 18 Uhr im Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4.


Öffentliche Führungen: 13. Oktober, 10. November, 15. Dezember 2019, jeweils 15 Uhr
Treffpunkt: Fresenhof, Leinstr. 48, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten:2 € p.P. (zzgl. Ausstellungseintritt)

Sie können private Führungen durch die Sonderausstellung buchen!

Dauer: 60/90 min

Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe (zzgl. erm. Eintritt 2,50 € pro Person)

Für Schulklassen bieten wir altersgerechte Führungen an:

Dauer: 60/90 min

Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe (zzgl. erm. Eintritt 1 € pro Person)

Buchung und Informationen unter der

Tel.: 05021/12461



Wir bedanken uns für die Unterstützung bei:

Quelle:

Veröffentlicht:

mehr Vereine und Verbände

Avacon
Themen