Inhalt: Peter Jenal und das Feuerwehrorchester begeistern das Publikum

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Peter Jenal und das Feuerwehrorchester begeistern das Publikum

Über 400 Besucher beim Konzert der Böhmisch - Mährischen Blasmusik in der BBS

Nienburg_20191103_Musik_01Uwe Schiebe, Kreisfeuerwehrpressesprecher-Nord

Mit den Worten: „Wir sind wieder da“ betrat Kreisstabführer Karl Georg Gieseking die Bühne in der Aula der Berufsbildenen Schulen und begrüßte die wieder zahlreich erschienen Freunde der Böhmisch – Mährischen Blasmusik. Nach einjähriger Pause hatte es wieder einen Workshop für die 39 Musikantinnen und Musikanten des Feuerwehrmusikzuges der Kreisfeuerwehr gegeben. Mit den gebürtigen Saarländer Peter Jenal war es gelungen einen aktiven Egerländer Musikanten als Dozenten zu verpflichten. Jenal hat zehn Jahre im Heeresmusikkorps Münster und der Bigband der Bundeswehr musiziert. Er freute sich das er in die großen Fußstapfen von Freek Mestrini, der zehn Jahre die Feuerwehrmuskanten geschult hatte treten durfte. Er nannte den Workshop mit abschließenden Konzert eine große Herausforderung. Er dankte dem Orchester für die gute Mitarbeit. „Wir haben einiges auf die Beine gestellt“ sagte Jenal und eröffnete mit dem Falkenauer Marsch von Ernst Mosch das 2,5 stündige Konzert. Das älteste Orchestermitglied war mit 79 Jahren der Posaunist Ulli Schmidt aus Steyerberg. Mit ihrem Altsaxophon war die 15 jährige Wencke Schröter aus Landesbergen die jüngste Musikantin. Angela Miguel aus Spanien die zurzeit als Austauschschülerin in Landesbergen verweilt sorgte für den internationalen Touch. Schnell merkte man das mit Peter Jenal ein Musiker mit Leib und Seele das Orchester dirigierte. Nach der Egerländer Festtagspolka und der Kesselflicker Polka folgte mit Gabriella`s Song eine Filmmusik von Stefan Nilson. Auch der Popsong „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg trug die Handschrift des neuen Dirigenten. Ein absolutes Muss ist in jedem Konzert „Das kleine Echo“ mit den Solotrompeten von Birgit Wallbaum, Ralf Binner und Julian Kohrs. Das Stück „Omama und Opapa“ aus der Feder von Peter Jenal und Ernst Hutter hatte das Publikum längst von den Stühlen gerissen. Als dann „Auf der Vogelwiese“ gespielt und gepfiffen wurde klatschten und schunkelten die Besucher fleißig mit. Mit dem Marsch „Alte Kameraden“ verabschiedete sich das Orchester von den über 400 Besuchern bis zum nächsten Jahr. Karl Georg Gieseking bedankte sich im Namen der Musikanten für den erfolgreichen Workshop und das tolle Konzert bei Peter Jenal mit einem Präsent.

Text: Uwe Schiebe, KPW Nienburg - Nord

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