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PKW nach langer Suche aus der Weser geborgen

Nachdem ein Mercedes am Sonntagabend in Schweringen in die Weser rollte und versank folgte eine langwierige Suche nach dem Wagen

20200628_Schweringen_Einsatz_01.jpgMarion Thiermann, Pressewartin SG Grafschaft Hoya

Per Echolot wurde der Wesergrund abgesucht, ein Schwimmbagger kontrollierte Verdachtspunkte des PKW
(Foto: Feuerwehr)PKW aus der Weser geborgen
Am Sonntagabend um 18:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Schweringen unter dem Einsatzstichwort „Auto in der Weser“ zur Weserfähre in Schweringen alarmiert. Zudem rückte die Bootsgruppe der beiden Samtgemeinden Hoya und Marklohe mit ihrem Mehrzweckboot zu ihrem ersten Einsatz aus. Laut Polizei wollte eine Gruppe Jugendlicher auf der Gandesberger Seite der Weserfähre Fotos von ihren PKW`s mit der Weser als Hintergrund machen. Ein 18jähriger vergaß offensichtlich bei seinem Mercedes die Handbremse anzuziehen. Der Wagen rollte in die Weser trieb ein Stück Richtung Hoya und versank. Um 20 Uhr kam die Bootsgruppe der Kreisfeuerwehr Nienburg mit dem Mehrzweckboot der FTZ hinzu, zeitgleich traf auch der Schwimmbagger „Stolzenau“ des Wasserschifffahrtsamtes ein. Vor Ort waren zudem die Polizei aus Hoya, die Wasserschutzpolizei, der Gerätewagen Logistik der Freiwilligen Feuerwehr Hoya, sowie zwei Rettungswagen der Johanniter-Unfallhilfe aus Hoya und Landesbergen zur Sicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Die beiden Mehrzweckboote suchten den entsprechenden Bereich per Echolot ab, der Schwimmbagger kontrollierte sichtbare Erhöhungen auf dem Wesergrund und suchte Verdachtspunkte genauer ab. Durch das langsame Absinken in Verbindung mit der Fließgeschwindigkeit des Wassers war die genaue Lage des PKW´s schwer einzugrenzen. Gegen 23 Uhr wurde der Versuch das Auto zu orten und zu bergen wegen der einsetzenden Dunkelheit abgebrochen. Am Montagmorgen setzten die beiden Bootsgruppen und die Besatzung des Arbeitsschiffs des Wasserschifffahrtsamts um 9:00 Uhr die Suche fort. Die mit dem Echolot erkannten Erhöhungen entpuppten sich durch die Kontrolle des Baggers allerdings wieder als Schlamm. Am Nachmittag dann der Erfolg. Ein vorbeifahrendes Schiff verursachte solche Wellen, dass sich scheinbar die Kofferraumklappe des PKW öffnete, wodurch an der Wasseroberfläche Luftblasen zu sehen waren. Gegen 15 Uhr konnte der Wagen dann nach langer Suche mit dem Greifarm des Schwimmbaggers aus der Weser geborgen werden.

Text: M. Thiermann, FPW Samtgemeinde Grafschaft Hoya

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