Inhalt: Unbekannte Flüssigkeit entpuppte sich als Frostschutzmittel

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Unbekannte Flüssigkeit entpuppte sich als Frostschutzmittel

Gefahrguteinheiten brauchten nicht mehr eingreifen

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Ein Auffahrunfall in Leese an der Kreuzung der B215 und der „Kampstraße“ am heutigen Nachmittag gegen 17:15 Uhr zog eine größere Alarmierung von Gefahrguteinheiten der Feuerwehren aus dem Kreisgebiet nach sich.

Ein Transporter einer Firma für Kälte- und Klimatechnik fuhr auf ein anderes Fahrzeug auf. Dadurch wurde im Laderaum ein Behälter beschädigt, aus dem dann eine zunächst unbekannte bläuliche Flüssigkeit austrat. Auf Grund der unklaren Lage wurde deshalb neben der Feuerwehr Leese auch Alarm für den Gefahrgutzug Süd sowie weitere Spezialeinheiten des Landkreises ausgelöst. Unter schwerem Atemschutz wurde der Laderaum des Transporters durch die Ortswehr Leese geöffnet. Nach einer kurzen Erkundung im Fahrzeug sowie nach weiterer Rücksprache mit der Firma stellte sich zügig heraus, dass es sich bei der austretenden Flüssigkeit lediglich um Frostschutzmittel, welches in Solaranlagen eingesetzt wird, handelte. Für die alarmierten Gefahrguteinheiten konnte somit Rückalarm ausgelöst werden. Die Feuerwehr Leese streute das Frostschutzmittel sowie weitere auslaufende Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen mit Ölbindemittel ab. Eine Gefahr für die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Insassen der beteiligten Fahrzeuge kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser.

Text: Jan Habermann, Feuerwehr-Pressesprecher der SG Mittelweser

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