Inhalt: Verlängerung der Sonderausstellung „Gott erbarme es… Der Dreißigjährige Krieg an der Mittelweser“

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Verlängerung der Sonderausstellung „Gott erbarme es… Der Dreißigjährige Krieg an der Mittelweser“

Sonderausstellung Der Dreißigjährige KriegMuseum Nienburg/Weser

Wegen des großen Erfolges wird die Sonderausstellung „Gott erbarme es… Der Dreißigjährige Krieg an der Mittelweser“ im Museum Nienburg bis zum 2. Juni 2019 verlängert. Dr. Kristina Nowak-Klimscha freut sich sehr über das große Interesse „Der Zuspruch der Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung, aber auch bei den Vorträgen zum Dreißigjährigen Krieg ist groß. Wir folgen damit unserem Vermittlungsziel, regionale Themen in einem größeren Kontext zu präsentieren.“

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht das Kriegsgeschehen in und um Nienburg. Als wichtiger Weserpass war die Stadt für alle Kriegsparteien von großem Interesse. Neben den Dänen, besetzten auch Truppen der katholischen Liga und ab 1635 die Schweden Nienburg. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs sollte es noch Jahre dauern, bis sich Stadt und Umland erholt hatten. Präsentiert werden z.B. Originalobjekte der Zeit wie Gewehre, Piken und Lanzen. Briefe und zeitgenössische Berichte belegen, wie entbehrungsreich die Kriegsjahre vor allem für die Bevölkerung innerhalb der Stadtmauern Nienburgs waren.

Ein besonderes Highlight wird die Lesung des renommierten Prof. Dr. Herfried Münkler am 21. März 2019 um 18 Uhr im Quaet-Faslem-Haus sein. Münkler ließt aus seinem aktuellen Buch „Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618 – 1648“. Die Karten für diese Veranstaltung können im Vorverkauf (8 €, erm. 5 €) im Museum und in der Bücherbutze, Lange Str. 51, 31582 Nienburg erworben werden. Außerdem finden am 14. April 2019 und am 2. Juni 2019 um 15 Uhr öffentliche Führungen statt. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig, die Teilnahme kostet 2 € p.P. zzgl. Ausstellungseintritt.

Die Ausstellung wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken, der Volksbank Nienburg, der Wirker-Stiftung, der Neuhoff-Fricke-Stiftung sowie der Hoya-Diepholz`schen Landschaft.

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